25.4.20 – Fremdkochen

Heute hab ich mich komplett fremd bekochen lassen. Und das war mal wieder nötig. Ich kann meine Nudeln, mein Salat und mein Vesperkram NICHT MEHR SEHEN. Alter… Und so kams, das ich bei CP ein Frühstück vorbestellt habe. Von neun bis zehn hatte ich ein Webinar, um mich dann kurz nach zehn fett auf die sonnige Terrasse zu sitzen und mir Croissants, Brot, Blaubeeren, Frischkäse, frisch gekochte Eier und Kaffee servieren zu lassen.

Nach einer Runde Sofa war ich dann so weit, das wir wandern gehen konnten. Heute wollte ich kein Sport mit hohem Puls, was gemütliches, also eine 12km Tour wandern. Hahaaaahaaa. Ja, wir und gemütlich. Einmal falsch abgebogen, Berg hoch, insgesamt waren es dann 15km mit hohem Puls. Es war super schön, aber ich war hinterher echt platt und hatte hunger… was war ich froh, als ich endlich endlich unser Auto gesehen hab. Und wir sind dann sofort beim Döni vorbei. Da waren wir ewig nicht… was für zuhause mitgenommen und auf der Terrasse hab ich das weggeatmet in einem Zug. Danach war ich im Fresskoma und bin ins Bett für Mittagsschlaf.

CP war dafür mit Peter unterwegs, sie haben Lucia, die 13×18 Kamera gassi geführt und waren so an die drei Stunden unterwegs. Als sie ankamen, war ich grad in der Aufwach-Phase und bin im halbtran auf der Terrasse gewesen. Bisschen eskaliert der Bubu.

Zum Abschluss sind wir zu Marcello. Der hat seit heute auf und wir hatten mal wieder so richtig richtig tolles Essen mit allem drum und dran! <3 wow. Das hab ich echt vermisst. Wir haben aber unsere üblichen Portionen gar nicht mehr geschafft… anscheinend schaufeln wir uns zuhause doch nicht mehr so zu wie bisher.

Jetzt noch Sofa und dann wars das mit dem fremd bekocht werden – Tag. Könnte von mir aus morgen direkt so weiter gehen 🙂

Frühstück: von CP liebevoll mit allem drum und dran auf der Terrasse
Mittagessen: Döni macht schöni!
Abendessen: Gyros und Rindersteak mit Feta-Balsamico-Zwiebeln und Kroketten und Salat

Technik: Russische Horizont mit einem FP4+@125
Die Kamera ist eine Rundum-Guck Kamera. Wenn man auslöst, fährt das Objektiv praktisch einmal 120 Grad rum. So kann man Panoramafotos machen, die Negative sind 35mm, und länger als die üblichen die man so kennt.
Man guckt man durch den Sucher, mit einer Wasserwaage, damit man ordentlich das Panorama hin bekommt. Ich lass den Sucher allerdings am liebsten weg und halte die Kamera gerne zu hoch oder zu nieder – so entstehen diese verbogenen Panoramas. In dem Link oben sieht man ein Panorama ohne Verkrümmung. Ich mags lieber schief.
Ich liebe die Kamera, aus Metall und so gebaut, das man sie auch locker als Hammer nehmen kann. Die Russen wissen halt, wie man Waffen baut.

Nicole Malek

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