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Waldkapelle ohne Holz, dafür mit Rasseln

Als ich das Silberfischchen im Badezimmer sah, und gedankenverloren zwischen den Fingern zerquetschte, ist mir eingefallen, das ich als Kind die (ähnlich aussehenden) Kellerasseln so wahnsinnig spannend fand. Ich war damals der Meinung, dass sie Keller-Rasseln heißen. Und wie man dann so tickt als Mini-Nicole: ich hab sie draußen unter Steinen gesucht, in Gläsern gesammelt,…

abhängen

Vor zwei Jahren war Nicolai mal bei mir, bisschen Fotos machen. Wir waren aber beide nicht so richtig in Höchstform, deshalb sind die Fotos auch nie veröffentlicht worden. Aber jetzt, so mit Abstand drüber gestolpert, finde ich sie doch nicht so schlecht. Auf der Suche, was Nicolai denn jetzt gerade so macht, bin ich auf…

Ein stückweit tatsächlich frustriert

Podcasthörer kennen die Unwörter des Jahres. Meistens fängt es in kleinen Podcasts an, man hört immer wieder mal dieses eine neue Wort – bis es dann ÜBERALL und in JEDEM Satz vorkommt. Letztes Jahr war es „tatsächlich“. Dieses Jahr „Stück weit“. Ich würde das gern zusammenschreiben, als ein Wort und klein: stückweit. Aber Duden sagt…

Hannahs Herzblut hinter Glas

Kulturereignis! Kleidchen! Sekt! Durch Covid-19 wussten wir ja fast gar nicht mehr, wie sowas geht 😉 Wir wurden von Hannah Schemel eingeladen, zur Vernissage des Kunstpreises der Heinrich-Vetter-Stiftung 2020 nach Mannheim zu kommen. Im Port25 wurde die Ausstellung der Gewinner gezeigt. Hannah Schemel hatte den Förderpreis für ihre wunderschönen Prints bekommen. Joscha Steffens den Hauptpreis….

Kirchenruine Wachau – 2. Teil

Wie schon in Teil 1 erwähnt, gehts hier um die Dokumentation einer Kirchenruine. Vom pittoresken Brautschlag zum gepimpten Fassbrausenausschank mit Hipsterhochzeitsambiente in eineinhalb Jahren. Im Juni standen wir also nach 1,5 Jahren wieder vor der Kirche samt russischer Panorama-35mm-Horizont, Graflex (die „kleine“ Großformat) und Lucia (Linhof Kardan Bi in 13/18cm). Womit wir nicht gerechnet hatten:…

5.6.20 – Ende

Heute also tatsächlich letzter Tratschtag aus der Malek-Quarantäne. Durch die Pandemie hat sich bei uns so viel verändert, und ich möchte ein paar Sachen davon unbedingt behalten: Mehr Homeoffice, weniger Termine, gemeinsames Frühstück – auch unter der Woche. Was aber langsam wieder so sein sollte wie früher: Menschen in den Arm nehmen, offene Grenzen und…

4.6.20 – Gefühlslage: quarantänich und erdbeerich

Vorletzter Tag im Karamtäne-Blog. Aufhören, weil es sich nicht mehr quarantänich anfühlt. Und dann kam heute wieder das Corona-Feeling: Wir haben endlich unsere Reisepässe verlängert, die sind seit Ewigkeiten abgelaufen. Man kommt in die Verwaltung zurzeit nur noch durch die Tür, wenn man einen Termin hat und pünktlich draußen klingelt, und natürlich mit Maske auf….