Karamtäne – Geschichten aus der Quarantäne mit Übungen gegen den Verfall

2020 – das Jahr, in dem jeder über das Thema Entschleunigung gestolpert ist und in welchem die Klopapierhersteller nur noch Champagner gesoffen haben. Covid-19 hat uns allen gezeigt, wie schnell sich alles verändern kann. Von „nur eine neue Grippe, was soll der Scheiss“ bis zum „dieses Jahr geh ich auf keinen Fall mehr zu einem Konzert“ in weniger als zwei Wochen.
Ich habe meine ganz persönliche Sicht auf Corona 75 Tage lang dokumentiert. Mit analogem Film, jeden Tag entwickelt und auch ein bisschen was dazu geschrieben. Ein sehr persönliches Tagebuch.

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Heute also tatsächlich letzter Tratschtag aus der Malek-Quarantäne. Durch die Pandemie hat sich bei uns so viel verändert, und ich möchte ein paar Sachen davon unbedingt behalten: Mehr Homeoffice, weniger Termine, gemeinsames Frühstück – auch unter der Woche.
Was aber langsam wieder so sein sollte wie früher: Menschen in den Arm nehmen, offene Grenzen und (virenfreie!) Veranstaltungen wie Konzerte, Theater und Vernissagen.
Im Moment sieht es so aus, als ob das auch klappt. Und eine zweite Welle ausbleibt. Vielleicht haben wir alle jetzt auch genügend Händewaschen geübt.

Meine Mama kam heute früh trotz trüben Wetters zum gärtnern und hat noch eine dritte Pfingstrose mitgebracht. Wir haben einen schönen Platz ausgesucht und die Drei in einer Gruppe zusammen gepflanzt. Ich freu mich!

Nach Feierabend – hoch die Hände, Wochenende! – war Eliza seit langem mal wieder hier, um uns ein paar neue Yoga-Übungen beizubringen. CP hat morgen bestimmt auch noch was davon, denn Eliza ignorierte Muskelwackeln, jammern und betteln. Und siehe da, mit der Motivation ging dann doch noch ein Stückchen mehr. Ich Streber habe ohne jammern mitgemacht, bin aber innerlich gestorben. Ich vermute mal, dass wir morgen früh die Treppen rückwärts runter laufen… bzw. krabbeln.
Corona bedingt hatte sie Handschuhe an, wir haben Abstand gehalten und die Fenster zum Dauerlüften auf gehabt. Bei ihr hat die Pandemie aber noch mehr ausgelöst: vor der Wahl mach zu oder think big hat sie sich für die zweitere Option entschieden. In Heilbronn City – mit großen Fenstern – wird sie nach Renovierung ein riesiges Yogastudio eröffnen. In dem bisherigen kuschelig-kleinen Studio hätte sie bei den derzeitigen Vorgaben höchstens vier Leute gleichzeitig im Kurs haben können. Also: think BIG! Wir wünschen ihr viel Erfolg!

Zum Glück hatte ich fürs Abendessen schon alles vorbereitet, Pizzateig, Salat geschnitten und alles – als Nadine und Matthias kamen war schon alles bereit. PIZZATIME! Wir haben wieder vieeel gelacht und hatten super Spaß. Und so wurde dann der allerletzte Karamtäne-Tag in kleiner Runde – mit Abstand – beendet.

Und wie geht es weiter? Ein konkretes Projekt gibt es nicht, aber ich habe mir vorgenommen, das ich jeden Samstag was online stelle. Blogeintrag, Getratsche oder was Analog-Technisches. Wir werden sehen…

Vorletzter Tag im Karamtäne-Blog. Aufhören, weil es sich nicht mehr quarantänich anfühlt. Und dann kam heute wieder das Corona-Feeling: Wir haben endlich unsere Reisepässe verlängert, die sind seit Ewigkeiten abgelaufen. Man kommt in die Verwaltung zurzeit nur noch durch die Tür, wenn man einen Termin hat und pünktlich draußen klingelt, und natürlich mit Maske auf. In den Zimmern sind jetzt Plastikglas-Trennwände. Leere Gänge. Niemand am Empfang (man geht direkt in das Zimmer, in dem man seinen Termin hat). Ungewohnt das alles.
Was aber beim Alten ist: zäh und langwierig mit veralteter Technik, die gute Frau war dann selbst schon ganz genervt mit dem störrischen Scanner. Aber sie hat trotzdem gelacht und war super freundlich. Und das bei einem dauer klingelndem Telefon. Nerven aus Drahtseilen! Hut ab.

Auf der Rückfahrt haben wir bei einem kleinen Stand Erdbeeren mit – eine Schale haben wir (vielmehr: ich) gefuttert, der Rest ist Gsälz. Fürs Croissant-Frühstück. Die Küche riecht jetzt erdbeerich!

Heute wechseln sich Sonne und Regen ab, der Garten freut sich. Morgen früh kommt Mama und wir pflanzen die neuen Pfingstrosen. Im Garten werden auch schon die ersten Himbeeren rot! Toll wenn alles so schön wächst, leider macht das der Rasen und das Unkraut auch…

Nach Feierabend sind wir mal wieder durchs Dorf gedabbt (anscheinend unser neues Hobby), haben Zwiebeln in der Schüll-Scheune geholt, Eier und ein Brot. Und haben dann noch einen gemütlichen Vesper-Abend mit Peter verbracht. Und ich habe seit langem mal wieder mit Aquarell gemalt. Sollte ich wieder öfters machen.

Nachdem ich gestern die komplette Dunkelkammer (die kleine oben) auf den Kopf gestellt habe und alles bereit war, habe ich heute ein Tintype gemacht. 13×13 cm, auf Aluminium, und siehe da – auf den ersten Versuch hat die Chemie einfach nur funktioniert. Kann ja auch einfach auf Anhieb was gehen! Als Motiv hatte ich die Pfingstrose, die ich gestern von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Die ist so schön aufgeblüht und duftet so richtig…
Für Portraits war die Chemie dann doch zu alt… 10 Sekunden hält man es in dem grellen Licht nicht ohne zu wackeln aus. Und ohne Augenkneifen gehts auch nicht. Aber so ist heute eine lustige CP-Wetplate entstanden. Der zufällige Fehler auf der Stirn, der aussieht wie ein Laservisier-Ziel. Wie ein russischer Spion, der einer Scharfschützin direkt in die Augen blickt?

Ach und heute war ein joggen-freier Tag, CP mit seiner heftigen Allergie und ich mit meinen schweren Füssen, da haben wir geschwänzt und „nur“ Krafttraining und Yoga gemacht 😉 Gegen den Verfall, weg mit dem Corona-Kilo, ich will nackt gut aussehen! (Zitat von American Beauty, einer von CPs Lieblingsfilmen) Mit einem Kuchen von Moni vorher zur Stärkung gings dann gaaanz easy peasy.

Das Wetter war heute nochmal warm und sonnig, ab morgen soll es schlechter werden. Und so haben wir den Abend bei Marcello verbracht. Terrasse, Prosecco und griechisches Essen. Urlaub 🙂

Früh lese ich immer das Handelsblatt und die New York Times. Manchmal möchte man gar nicht mehr rein gucken. Amerika brennt #BlackoutTuesday, Trump gießt weiterhin Öl in jedes Feuer das er findet, Handelsstreit mit China ist am dampfen, Pandemie läuft ja auch noch – und – die Börse feiert das. Unsere Regierung hat alles richtig gemacht, Lockdown und die Konjunkturprogramme – und anscheinend war es SO viel Geld, das es den Börsianern die Schädeldecke lupft. Hoffen wir, das die Wirtschaft die halbes-Jahr-Voraussicht der Börse auch einhält.

Wer aus polititschen Gründen jemals K-Pop hören wollte – jetzt wäre der richtige Zeitpunkt. Auf Twitter trendete nachmittags #WhiteLivesMatter – und um rassistischen Menschen die Plattform zu nehmen wurde eben dieser mit K-Pop Sternchen geflutet. GIFs oder kleine Musik-Videos. Das kann man jetzt mitnehmen, indem man bei Sportify mal K-Pop-Party hört. Gegen Abend war der Trend dann schon wieder vorbei.

Schlecht geschlafen, viel zu früh aufgestanden, und mit Augenringen dann ab zum joggen. Ich hab am Ende so gejammert, das CP meinte, bei jedem jammern werden wir jetzt schneller. Wir waren dann früher zuhause… ich konnte einfach nicht aufhören mit jammern.

Ab da gings aufwärts. Dax ist über 12.000 gestolpert und wider meiner Prophezeiung in der Region geblieben. Flyeralarm hat mich angerufen, das sie heute nochmal drucken und morgen meine Drucksachen endlich zu mir kommen. Dann hat jemand anders von Flyeralarm angerufen und mir gesagt, das ich eine Erstattung bekomme wegen dem ganzen Ärger. UND als ich gerade den Kuchen von Moni aus dem Kühlschrank geholt habe (LECKER Käsekuchen!) kamen meine Eltern und haben mir zwei Pfingstrosen zum pflanzen geschenkt. Ich hab gestern erwähnt (hüstel… eher gesagt das ich das zum Geburtstag mag…) das ich die gerne hätte. Jetzt stehen zwei gesunde, große Pflanzen da, und werden dann nächstes Jahr richtig schön bei mir blühen!

Ach und ich hab endlich meine ganzen Wetplate-Sachen ausgemistet, und mich langsam drauf vorbereitet, das ich demnächst eine Platte mache. Hab ich während der ganzen Corona-Zeit gar nicht gemacht… wird echt mal wieder Zeit. Eigentlich wollte ich vor dem Urlaub gar nicht mehr damit anfangen, weils ein elendsgschäft ist, alles wieder an den Start zu bekommen. Die Chemie testen und päppeln bis alles läuft. Aber was solls, ich machs jetzt einfach. Als erstes hab ich das Silberbad gereinigt: umgefüllt, in die Sonne gestellt, dann zweimal gefiltert. Dabei hat es mal auf meinen Fuß getropft (es ist klar wie Wasser, aber giftig wie sau) und ich habs gleich abgewischt und war der Meinung, ich hab alles. Turns out: es war noch genug drauf, um mich licht-sensitiv zu machen. In der Sonne wurde ich dann belichtet wie ein Film. Ich kenn das Spiel ja schon… schwarze Füsse, bis die oberste Hautschicht abgerubbelt ist. Super. (Foto) Aber dafür ist das Silberbad jetzt bereit für den ersten Test! YAY!

Eine schlechte Nachricht gibts heute aber dann doch: das letzte Mal Karamtäne-Blog ist absehbar… am 5.6. sind es 75 Tage und ich werde dann aufhören. Jeden Tag die Quarantäne in unserem Haus dokumentiert… war mir wichtig. Aber irgendwie fühlt sich jetzt alles so normal an, mit Maske einkaufen gehen, Abstand halten etc, das ich das nicht weiter dokumentieren müsste. Was mir aber gefallen bzw gut getan hat, war dieses fotografieren-müssen. Jeden Tag zu knipsen, und auch gleich entwickeln und aussortieren. Ich habe deutlich mehr Fotos gemacht, mehr drauf geachtet das ich eine Kamera dabei hab, aufmerksamer die Gegend beobachtet. Deshalb werde ich ein anderes Projekt anfangen. Das überleg ich mir noch – und werde dann am 5.6. davon erzählen.

Mein Verzweiflungsgeheule gestern (nie ist was los, langweilig, bäh) hat CP mit einem – soll ich mal für einen Tag übernehmen? – gerettet. Beste Mann ever, sag ich doch. Und er hat es wirklich schön gemacht. Ich würd ja sagen, ich geb den Job komplett ab, aber leider winkt er ab. So eine Dauerknipse ist er dann doch nicht, das es für jeden Tag reichen würde.

Wir waren nach dem Joggen & Frühstücken mal wieder mit der Großformat unterwegs. Ich mit der Graflex, die man noch frei tragen kann – er mit der Lucia, die schon eine kleine Sackkarre braucht, um sich von Punkt A zu Punkt B zu bewegen. In einem der vorherigen Blogbeiträge habe ich ein Foto gemacht, das eine Bremsspur an einem kleinen Feldweg zeigt. Und das wollten wir dann doch noch „richtig“ dokumentieren. Peter kam mit dem Fahrrad dazu, wir mit dem mit Pollenfilter ausgestattetem Auto, denn der Juni-alles-Blüht-Monat macht CP doch sehr zu schaffen.

Zum Glück hatte ich den Farbfilm dabei, denn Peter sah mal wieder sehr hübsch aus mit dem roten Shirt in der grünen Wiese (Komplementärfarbe!). Hat Spaß gemacht, und jeder hatte hinterher eine kleine Foto-Beute in der Tasche.

Nach einem ausgiebigen Bubu hab ich angefangen die Großformat-Negative zu entwickeln… noch nicht alle, aber doch schon einige… vielleicht macht CP dann demnächst einen schönen Blogeintrag bei sich. (seine Seite ist so schön… <3)

Abends waren wir bei meinen Eltern eingeladen, mein Papa hatte Geburtstag. Als Überraschungsgast war Florian aus Dänemark dabei, virtuell versteht sich. Es war einfach nur schön. Mama hat gekocht, ich hab Nachtisch mitgebracht, und wir hatten viel Spaß!

Und ich hab lange hin und her überlegt, ob ich auch das Thema Politik heute anschneide… USA wäre genug mit der Pandemie beschäftigt, es wäre schön, wenn es ein Präsident gäbe, der das ernst nehmen würde. Aber nein, er gießt lieber noch Öl in das Feuer und heizt die Ausschreitungen weiter an. Ich bin fassungslos und möchte nur zwei Sachen empfehlen: Dieses umfassend recherchierte Video der New York Times, und diesen Artikel der Zeit. Wer beides wirklich mit Herz und Verstand ansieht, kennt meine Meinung. Ich bin fassungslos und traurig.

Nachdem heute wirklich absolut NICHTS in unserer kleinen Welt passiert ist darf ich mal ein bisschen was von mir schreiben.
Gestern habe ich es endlich mal geschafft den Film in meiner Lieblings- Street- Kamera (Leica 3f) voll zu machen (Ehrlicherweise nur mit der Hilfe von Sally). Der Film war seit letzten September in der Kamera, seit meinem letzten Urlaub in Lübeck.
Street- Fotografie ist immer ein zweischneidiges Schwert für mich. Einerseits sollte man es heutzutage lieber lassen. Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, all der ganze Kram.
Andererseits ist es schade um die Bilder die verlorengehen, wenn niemand mehr das Leben auf der Straße festhält. Deshalb gehe ich trotzdem manchmal los und fotografiere auf der Straße fremde Menschen. Es öffnet mir die Augen, ich nehme viel bewusster wahr, was um mich herum passiert. Meist mache ich dann kein einziges Foto (Nicole wird manchmal wahnsinnig deswegen, und der Film bleibt dann gefühlt Jahrhunderte in der Kamera) aber das eine Foto, das es auf den Film schafft bedeutet mir dann alles. So wie das Titelbild.

Was sonst noch?

Heute wäre die Vernissage unserer Ausstellung in Köln gewesen. Wir haben über ein Jahr an dem Konzept und den Bildern gearbeitet. Jetzt hängen sie etwas traurig bei uns zu Hause. Ich will nicht jammern. Ohne Frage hat das blöde Virus andere viel härter getroffen als uns. Aber schade ist es trotzdem. Na ja, nächstes Jahr dann.
Wenn es jemand noch bis dahin aushält: Wir geben gerne eine kleine Privatführung. Einfach Bescheid sagen.

Zum Schluss

In der Galerie gibt es noch ein paar Bilder vom „Langläufer“- Film. Gesammelte Werke sozusagen.

Samstag! Wochenende! Ohne Wandern, trotzdem mit Döni.
Wir waren gleich früh eine Runde joggen und nach dem Frühstück kam mein Bruder vorbei für Passfotos machen. Wir brauchen alle drei welche, uns ist allen der Pass abgelaufen. CP hatte wieder mit dem Drucker zu kämpfen, konnte ihn dann aber überreden mitzuarbeiten (ja, wir haben einen dritten Drucker im Haus, für Fotos, genauso stur wie die Anderen. Ging dann aber…).
Ich glaub das ist mein erstes biometrisches Passfoto, auf dem ich nicht wie ein glotzäugiger Alien ausseh.

Danach gabs – wie schon gesagt – ein Döner, und als Nachtisch Erdbeeren, die Marc uns mitgebracht hat. Und dann ist erst mal eine Weile nichts mehr passiert, da wir mit Fresskoma auf dem Sofa lagen und es so richtig genossen haben, das Samstag ist, und nichts zu tun. Um uns herum gings (wie immer Samstags) richtig zur Sache, Rasenmähen, irgendwas klopfen/reparieren/erziehen und wöchentlicher Kehrwoch. Joah. Ich so: schön in die Badewanne, Kokos-Vanille-Duft und Podcast an. Ich verstehs nicht, die sind ja grad immer noch sehr viel zuhause dank Corona, es wird die ganze Woche gekloppt wie blöd. Sind die nicht irgendwann mal fertig mit dem ganzen Zeugs?

Abends haben wir uns mit Maike, Serdar und Sally bei Marcello getroffen. Vorher waren wir noch im Park spazieren, Sonne geniessen. So schön das man jetzt wieder Leute treffen und essen gehen kann. Sich verwöhnen lassen, lang sitzen, quatschen! Im Hinterkopf natürlich immer noch Angst vor der Zwangsquarantäne, oder den Virus doch aufzuschnappen. Aber immer zuhause sitzen kanns ja auch nicht sein. Der Abend war super super schön und Sally hatte Lego dabei. Für Sally war CPs selbstgebautes Reh der Hammer, aber das Vanilleeis mit Sahne und Schokosauce von Marcello vermutlich noch mehr.

SpaceX ist heute tatsächlich gestartet, nachdem es vor zwei Tagen nicht geklappt hat wegen dem Wetter. Wegen des Wetters? Das Wetter? Anyway. Heute hats geklappt und wir haben uns gefragt, ob die Astronauten wohl beim Notar was hinterlegt haben im Testament… also so Dinge, die man eben immer sagen wollte aber nicht konnte. So was wie: X bekommt meine Kamera, Y die Schallplattensammlung, und übrigens, Z – ich hab deinen Kartoffelsalat immer schrecklich gefunden, auch wenn ich es nie gesagt habe.
(für alle, die nicht in Hohenlohe wohnen: Kartoffelsalatshaming ist das übelste wo gibt)

Oh, und checkt mal den Youtube Channel von Serdar aus. Sobald er es schafft, ein Profilbild hochzuladen, wird das viral gehen. Also lieber gleich Trendsetter sein!

Frühstück: schnelles Croissant mit Kaffee
Mittagessen: Döni macht schöni, hinterher Erdbeeren
Abendessen: Tzaziki, Lammkoteletts, Hühnchenspiesse, Reis, paar Pommes von Sally mit Mayo, Salat, Nachtisch (Schoko-Karamell-Keks-Schichtdessert mit Sahne), Prosecco/Wein/Ouzo

Nachdem der Tag gestern nur so midi war, bin ich heut früh schon gegen vier / halb fünf aufgestanden und war der Meinung: DAS wird mein Tag. YAY. Turns out: Nope. Die bestellten Drucksachen kamen heute an, leider aber nicht meine, sondern das Paket von jemand anderen. Was soll ich damit – und wer zum Geier hat dann mein Zeugs? Ich hatte Overnight bestellt, weil es dringend gewesen wäre. Flyeralarm macht zwar tolle Sachen, ist günstig, aber der Service ist leider schlecht. Vor allem auch durch Corona, Kurzarbeit, erreichbar? Null. Ich weiß jetzt abends immer noch nicht, ob sie das Paket von mir noch haben, ob das neu gedruckt wird, wann es kommt, ob ich Geld zurück bekomme… Trotz telefonieren, mailen, und über die Webseite das Formular samt Fotos ausfüllen.
Und hab ja immer noch nicht die Ware, die ich morgen ausliefern wollte. Zumindest hab ich bei dem Rechtsanwalt angerufen, dessen Trauerkarten (100 Stück, lieblos, günstig, was sagt mir das?) hier rum liegen. Meine Hoffnung war, das mein Paket bei denen ist. Die Vorzimmerdame war super nett, hat sich gefreut, aber hatte leider nix von mir. Und ja, wir wussten jetzt auch nicht ob ich das hinschicken soll – denn in der Reklamationsannahmemail stand, ich soll das bei mir lassen wegen Beweis und so. Meine Nerven.
Wir haben Nummern getauscht (weil sie wirklich so süss war), und wir bleiben im Kontakt.

Meine komische Schlafstörung hat mich dann so gegen halb drei aufs Sofa gedrückt, ich war fix und alle. Der Mittagsschlaf ist dann auch direkt eskaliert. Pünktlich zum Feierabend aufgewacht. Fühlen sich so Beamte?

Und weil dann eh Feierabend war, hat CP seinen Plattenspieler oben in seinem Zimmer aufgebaut, wir haben noch ein bisschen Kram hin und her, das sieht richtig gut aus plus toller Sound.

Zum aufwachen waren wir vor dem Essen eine Runde Fahrrad fahren. Ich hab bei Rossmann und Tedi nach gutem Papier gesucht, nichts gefunden. Der Gedanke an die dringenden Drucksachen lässt mich ja nicht los… und zuhause hat CP versucht den alten Tintenpinkler wieder zum laufen zu bringen. Der hat gestreikt. Und mein Tonerboy hat leider alles zugeschmiert. Unzuverlässiges Technikpack. Wer kennts nicht?
Fazit: es ist einfach so. Wir haben nichts, müssen uns entschuldigen und können erst irgendwann Ende nächster Woche irgendwas liefern.
Nach einer Runde gutem Essen, Kniffel, Rotwein und Musik war meine Stimmung dann aber trotzdem wieder gut.

Ah… und was denkt ihr eigentlich…? Wenn ich jetzt irgendwo zum Essen hin gehen mag… überleg ich mir: wenn ich da jetzt sitz und meine Daten angebe, und zufällig am Nachbartisch ein Aluhutträger sitzt, der vorher in Stuttgart auf der Demo war und sich Corona geholt hat… dann muss ICH für zwei Wochen in Quarantäne, weil mich das Gesundheitsamt anruft. Und ich kann dann nicht in den Urlaub Mitte Juni. Hm. Geht es euch eigentlich auch so, das ihr dann abwägt, ob ihr da jetzt echt hin müsst oder besser zuhause bleibt? (Oder ob ihr einen falschen Namen angebt? was ich nicht mache, denn ich möchte ja schon wissen, ob ich Kontakt hatte…!!)
Denk ich zuviel nach? Corona macht mein Hirn weich.

Ach. Und das Fotoproblem hatte ich heute wieder. Ich sehe niemanden außer CP, wir waren zwar joggen und es gab schöne Blümchen zu sehen… aber ansonsten halt doch viel Büro, Küche, unfotografierbare Langeweile. Nicht mal der Postbote hat geklingelt, sondern alles in die Garage geworfen (kontaktlose Paketzustellung). Aber immerhin hat mein (also meiner Mama ihrer) Zucchini eine richtig schöne Blüte. In mir keimt neben Zorn auf Flyeralarm auch ein bisschen Gärtnerstolz.
Ich hab zumindest versucht, durch Farbfotos einen extra Punkt bei meinem Leser Nummer eins zu ergattern. Mal sehen, ob ich damit durch komm. Hab von gestern ja noch einiges gut zu machen.

Frühstück: Man ahnt es, Croissants, Eier, O-Saft, Kaffee – direkt an der Büro-Glotze
Mittagessen: Vesper, Salat
Abends: Knobi-Nudeln mit Spargelsalat, Käseplatte und Kniffel

Das kommt flach zwischen der Druckgeschichte und dem Gärtnerstolz:
Häschen kommt im Herbst zum Gärtner: „Haddu lose Blätter?“
Gärtner: „Massenhaft.“
Häschen: „Muddu Buch binden lassen.“

In letzter Zeit war mein Finger so am Auslöser der Kamera festgewachsen, das ich mich jetzt wunder, was heute mit mir los war. Wir hatten vorhin kurz spontanen Besuch und ich hab einfach… komplett vergessen Fotos zu machen. Oder die Kamera in der Hand zu halten. Einfach kompletter Aussetzer! Und da ansonsten heute gar nichts war heute, denn CP war weg und ich nur am Schreibtisch – kann ich dazu nur sagen: ein verlorener Tag. Ein Tag, wo man das Tagebuch unterm Kopfkissen liegen lässt und einfach denkt… ach… dann eben morgen wieder!

Kaffeetrinken mit Moni früh um zehn, der Vorteil von Homeoffice. Wenn auch nur kurz, hat es doch für bisschen quatschen, Hasen kuscheln und Nachtisch abstauben gereicht!

Vorm Mittagessen waren CP und ich noch kurz im SchwabBEACH unterwegs, bisschen Sonne tanken. Ich besuch halt einfach gern die Hühner. Hach. Hab auch wieder ein schönes Foto gemacht, bin ganz verliebt in die Viecher. Wenn ich groß bin, will ich auch welche. Aber die mit den Puschelfüßchen. Zuhause haben wir uns gleich nochmal gefreut, der war Postbote da – CPs neuer (alter, gebrauchter, von Ebay ergatterter) Plattenspieler ist angekommen!

CPs Fotoprojekt #stayhome ist ein bisschen zu kurz gekommen in letzter Zeit. Aber heute nach Feierabend haben wir dann doch mal wieder ein paar Fotos gemacht – Familie Schoch mit kleinen Hexen, die auf Besen reiten. Die drei Mäuse sind so goldig, und auch wenn Steffen uns ein Getränk über den Zaun angeboten hat – mussten wir ablehnen. Nicht nur weil Schochs noch eigene Pläne hatten, auch wir haben uns was vorgenommen: Endlich mal wieder (boh, waren wir lange faul…) Krafttraining, Yoga, plus extra Planken für die Plauzemukkis. Da wir danach direkt bei Marcello waren mit Griechisch/Italienischem Essen, zweifle ich mal stark an irgendwelchen gegen-den-Verfall Fortschritten. Was solls. Vollgefressen haben wir den Start von Elon Musks „jetzt schießen wir Menschen ins All“ angeguckt. Der Mann ist Irre. Und genial. SpaceX muss dringend an die Börse, ich mag ein Schnipsel von diesem Wahnsinn kaufen, auch wenn’s mich in den Ruin treibt. Einfach nur, um ein Teil von dieser Vision zu sein. -> https://twitter.com/SpaceX Leider war das Wetter komplett gegen diese Menschen-pfeifen-auf-Gravitation-Sache, das letztendlich die Mission verlegt wurde. Wir treffen uns also wieder in drei Tagen auf dem Sofa und gucken SpaceCowboys beim Schwitzen zu.

Frühstück: Croissants, Eier und Kaffee, O-Saft, direkt am Schreibtisch
Mittagessen: Nudeln von gestern, grüner Spargel – Tomaten – Salat
Zwischendrin: Keks-Joghurt-Erdbeer-Dessert von Moni
Abendessen: Verwöhnprogramm bei Marcello – Zaziki, Gyros, Bistecca Fantasia (Rumpsteak mit karamelisierten Zwiebeln), Salat, Wein, Prosecco, gute Gespräche, Sonne, lachen und ein Stück wie-es-vorher-war.

Flachwitz: „Dein Hahn taugt nichts mehr für die Hennen.“ – „Wie willst du das wissen?“- „Ich hab ihn überfahren.“

Highlight war der Spaziergang abends mit CP und der Spargelsalat danach. Das sagt irgendwie schon alles über diesen Tag aus. Quarantäne, wie man sich das nur wünschen kann.

CP war unterwegs beim Kunden, ich am Schreibtisch, und nur zwischendrin mal bei Lidl. Grünzeug war alle, in einem salatsüchtigen Haushalt nicht tragbar. Im Einkaufen hatte ich wie immer mein Kopfhörer drin, und jetzt ja zusätzlich noch die Maske. Also noch mehr kann man ja wirklich nicht ausdrücken: sprich.mich.nicht.an. Wurde trotzdem von ein und demselben Opa dreimal angequatscht, immer mit Kopfhörer raus und nachfragen. Hat ihn nicht gestört. Vielleicht vereinsamen manche doch so sehr zuhause, das sie aus dem Einkaufen den Tratschmittag machen. Ich bin leider heute sehr unkommunikativ gewesen. Aber ich glaub er hat dann noch jemand anders gefunden.

Als CP heim gekommen ist, hab ich so lange rumgenörgelt, das wir nochmal in den Wald raus sind für eine kleine Runde. Dabei waren wir früh schon mit Gine joggen. Aber es war genau das Richtige. Wir haben auch schon den ersten Pilz gesehen… bisschen früh, oder?

Frühstück: Ohne CP nur Ei und Brot, zweimal großen Kaffee
Mittag: Salat, Brot, Langweilig
Abends: grüner Spargel – Tomaten – Salat, Nudeln mit Knoblauch (morgen Homeoffice!)

Technik: Minox GT-E wieder mit einem Ilford Delta 100 – und mit Blitz. Deshalb sehen die Waldfotos auch ein bisschen fremd aus.

Flachwitz von Gine, beim joggen erzählt: Richard kommt in die Küche, sieht den offenen Kochwein, freut sich und fragt was es heute gibt. Gine: Nudelsuppe.

Schon wieder Montag? Ich war noch gar nicht fertig mit Wochenende. Aber hilft ja nix. Früh sind wir gleich raus zum joggen, danach wie immer: Croissants und Kaffee am Schreibtisch, Arbeiten, Webinar, Wäsche, einkaufen…

Zwischendrin war ich dann mal mit Peter unterwegs, wir haben den Renault zur Werkstatt gefahren. Also mein Auto. Das ich aber seit ungefähr einem Jahr nicht mehr nutze. Ich fahr eigentlich immer mit Florians Auto, das ja auch im Hof steht. Oder nehm das von CP, der Dank Corona ja auch die meiste Zeit hier ist. Und auf meinen Renault kann ich mich schon seit – einem Jahr eben – nicht mehr verlassen. Ständig ist was anderes kaputt. Aber jetzt wird er vollends fit gemacht, und dann werde ich wieder öfters mit ihm fahren. Bei dem Wetter macht das ja Sinn, Cabrio und so.

Außerdem hab ich Peter noch ein Objektiv mit gegeben (siehe Foto). Wir haben ein altes, richtig geniales Objektiv für meine Wetplates gekauft, aber ich hab dafür keine Halterung für meine Kamera. Und Peter weiß, wer mir da ein Gewinde drehen könnte… YAY.

Im Garten wächst tatsächlich mein Spinat. Mamas grüner Daumen ist nicht so richtig auf mich über gegangen, aber für den Salat heute hat das dann doch gereicht! War seehr gut. Vielleicht wirds doch noch was mit meinen Gärtnerinnenskills!

Nach Feierabend waren wir eine kleine Runde spazieren und haben Gine getroffen mit Enkel – der Spatz wächst und verändert sich jedes mal wenn ich ihn sehe. Supergoldig, war zwar müde, aber hat trotzdem ein bisschen mit mir geflirtet. Goldschatz <3

Frühstück: Croissants, Eier, Kaffee
Mittags: Vesper, Salat
Abendessen: Maultaschen mit Ei, Salat, Käse

Flachwitz of the day: Was machen Mathematiker im Garten? Wurzeln ziehen.

Früh im Bus aufgewacht, verschlafen über die leere Autobahn nach Hause gefahren – und da direkt nochmal ins Bett und ausgeschlafen. Das war ein richtig schöner und lustiger Abend gestern bei Nadine und Matthias. Ich liebe die überdachte Feuerstelle, mit einem wunderbaren Blick auf weite Felder und Bäume. Natur pur – die Familienkatzen waren alle mal da, ein großer Igel hat uns besucht und die Nachtigall hat die halbe Nacht gezwitschert. Wahnsinn. Der Selbstausbau des Wohn-Schmöll-Mobils legt Endspurt hin, gefällt mir super gut.
Unseren Mini-Kater haben wir dann mit einem großem Frühstück und joggen vertrieben, und den fehlenden Schlaf bei einem langen Bubu nachgeholt.

CP hatte gestern seine neue und frisch reparierte Nikon F5 dabei – mit Farbfilm. Die Blitzbilder sind leider etwas farbfalsch, ich habs im Lightroom ein bisschen angepasst. Die ohne Blitz draußen sind perfekt. Vielleicht nochmal die Einstellungen durch gehen… Eine echt tolle Kamera – wär mir für den Alltag aber zu schwer.
Meine Minox war auch dabei, mit Schwarzweissfilm wie immer 😉
Und so gibts heute jede Menge Fotos.

Endlich haben wir auch wieder Farbentwickler, frisch angerührt hält es sich eine Weile, dann gibts vielleicht doch ab und zu Farbfotos. Ich hab das lange nicht mehr gemacht, aber ging dann doch ganz gut. Im Gegensatz zur einfachen Schwarzweiss-Entwicklung muss man bei Farbe die Temperatur beachten. Also die Chemie auf die richtige Temperatur bringen und auch den Film beim wässern vorwärmen. Bisschen aufwendiger, aber wenn man das ein paar mal gemacht hat, hat man den Dreh schnell raus.

Frühstück: Luxusversion auf der Terrasse mit allem drum und dran
Mittagessen: Döni!
Abendessen: Nudeln, Salat, Reste vom Frühstück

Flachwitz: Zwei Kannibalen grillen einen Clown – sagt der eine zum andern: Schmeckt irgendwie komisch, oder?

Samstag, Dauerregen. Anstatt wandern gabs dann heute die große Umräum-Aktion. Vor einer Weile hab ich Florian gefragt, ob ich seinen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch haben kann, solange er in Dänemark ist. Kann ich – und heute konnten wir uns endlich aufraffen und haben im Büro meine Ecke komplett neu gemacht. Jetzt habe ich einen tollen Platz für meine Ordner und am Monitor kann ich jetzt im sitzen arbeiten – oder auf Knopfdruck dann im stehen. Der Scanner hat auch wieder einen guten Platz. Soooo soo so cool. CP hat auch die Verkabelung komplett neu gemacht und WOW sieht das jetzt ordentlich aus. Meine Schmuck-Wand konnte trotzdem bleiben – und der Drucker passt EXAKT in die Ecke, und lässt sich trotzdem noch auf machen. Also fast unheimlich wie das alles passt. Ich bin sowas von happy.
Das ist glaub echt so ein Corona-Ding. Alle basteln entweder im Garten (Moni ist da dieses Jahr super fleissig!), oder renovieren oder räumen um und misten aus… Am liebsten würde ich für CP auch noch so einen Schreibtisch holen, denn ich habe die Hoffnung, das er in Zukunft auch öfters Homeoffice machen. Wäre schön wenn da was davon bleibt…

Und was heute besonders schön war: hab mit Florian geskyped, wollte ihm kurz zeigen, wie schön sein Schreibtisch hier aussieht – und wir haben dann doch noch ein bisschen weiter gequatscht über seine Musik und so. Und Mitte Juni besuchen wir ihn mal!

Technitsch: Die Minox habe ich heute mit dem Blitz erweitert, und ich finde, das die Fotos ganz gut geworden sind. Muss ich öfters mal dran denken, das ich da doch auch ein Blitz drauf machen kann!
Die Kamera von CP nehmen wir erst heute Abend, wenn wir zu Schmölls gehen, Grillabend mit Lagerfeuerchen. Wir fahren mit Miro hin, stellen uns auf den Hof und können dann eine Whiskyprobe machen, und im Bus schlafen, bis wir wieder grad gucken können 😉 Deshalb gibts davon erst morgen dann die Fotos, wenn ich wieder eine Dunkelkammer hab 😉

Frühstück: Luxusfrühstück wie es am Wochenende so ist mit Rührei, Croissants, Brot, Aufstrichen und O-Saft
Mittag: ohne Wanderung kein Döni, deshalb Nudeln von gestern
Abends: Grillen bei Schmölls! <3

Flachwitzle: Es gab ein Unfall in der Mascara-Fabrik. Zum Glück konnten wir ihn vertuschen.

Ein unaufgeregter Freitag. Eingebettet zwischen Feiertag und Wochenende. Dementsprechend gibt es auch nicht viel zu erzählen. Wir haben brav gearbeitet, waren früh gleich joggen, und heute Abend bleiben wir zu Hause. Wie man das in Corona Zeiten eben so macht. Unsere Kontakt Person Nummer 1, Peter, kam abends auf einen Sprung vorbei. Fleißige Leser wissen schon, was es dann zum Essen gibt: Wachsweich gekochte Eier.

Ein paar Stunden habe ich heute mit Videoschnitt verbracht, ganz neu gelernt habe ich, wie man das flimmern vom künstlichen Licht aus Videos entfernt. Unser Treffen mit Serdar trägt langsam Früchte, das private Gitarrenkonzert hat sich gelohnt. Wenn das Video irgendwann ganz fertig ist und auf YouTube zu sehen, verlinke ich es.

Die Fotofaulheit wird sich morgen hoffentlich wieder legen, CPs Kamera kam von der Reparatur zurück, vielleicht werde ich damit den einen oder anderen film verknipsen, wenn er mich damit spielen lässt…

Frühstück: Croissants, Gsälz, Kaffee. Plus Eier!
Mittagessen: Knoblauch mit Nudeln und Salat
Abendessen: Vespern mit viel Käse, Eiern und Rotwein dazu

Sehr, sehr flach: Deine Zähne sind wie Duisburg und Bochum. Da ist noch Essen dazwischen.

Zum Feiertag gleich mal um sieben aufgestanden, und um acht dann mit Gine und CP durch den Wald rennen. Pefekter Start in den Tag! Und eigentlich wollte ich danach meinem Papa nur kurz ein Geschenk vorbei bringen – Vatertag und so – turns out: wir bekamen von Mama und Papa ein super gutes Frühstück mit Croissants, selbstgemachter Marmelade und Kaffee. Genau so wie wirs am liebsten mögen. Und das auch noch im schönen Garten, am liebevoll gedecktem Tisch. Sind wir Glückskäfer, oderwas?

Meine beste Freundin Moni kam heute mittag auch noch überraschend vorbei und hat uns frischen, selbst gebackenen Kuchen gebracht. Apfelkuchen UND Rhabarberkuchen. Und danach bin ich faul auf meiner roten Banane im Schatten gelegen und hab das tolle Buch weiter gelesen, das mir Bianca empfohlen hat. Die Banane hängt mir aber immer ein bisschen das Kreuz aus, deshalb hab ich mit Pamela noch einen Happy Dance gemacht. Hat mich wieder soweit gelockert, das der Rücken wieder gut war. Und wenn ich mir das so durch lese, wars heute eher Frauentag als Männertag, irgendwie. Ach, oder einfach Glückskäfertag.

Frühstück: im Garten von Mama und Papa mit frischen Croissants, Gsälz und Kaffee
Mittagessen: Vespern, Salat
Kaffeetrinken: Apfel- und Rhabarberuchen von Moni, Kaffee, Sonnenschein
Abendessen: grüner Spargel-Tomaten-Salat, Nudeln mit Knobi

Flach flach flach… Wo leben die meisten Gespenster? In BUHdapest

Meinen ersten Kaffee heute früh hab ich mir direkt bei Moni abgeholt, wir waren in ihrer kleinen Kuschelecke im Garten, konnten bisschen tratschen. Die Kinder sind immer noch coronabedingt zuhause, und Moni arbeitet ihre Stunden im Homeoffice häppchenweise ab. Zwischen Kaffeekochen für mich, Frühstück machen für die Kinder, Hausaufgaben betreuen und Wäscheberg. Diese Stahlseil-Nerven muss man erst mal haben. Ich hab sie auch nicht lange aufgehalten und war dann pünktlich um zehn an meinem Schreibtisch. Allein allein, denn CP ist heute nochmal zum Kunden.

Nachmittags hab ich mich dann um den Stapel Planfilme gekümmert, die noch in der Küche auf mich gewartet haben. Sieht nicht so viel aus aber naja, wenn man Planfilme zwei Blenden pusht und das auch nur mit verdünntem Rodinal (1+50) dann braucht das eben Zeeeeit… vor allem wenns nicht auf einen Rutsch geht, sondern in mehreren Etappen. Ich sachs mal so: Podcast-plus-Kaffee-Zeit.

Morgen dann Feiertag und wir wollten mit Miro mal wieder weg fahren. Endlich Urlaub, wenn auch nur ein oder zwei Nächte, und mit Laptop und arbeit für Freitag dabei. Aber macht es wirklich Sinn, wenn CP dann Freitag den ganzen Tag im Bus sitzt und arbeitet? Und die Autobahnen voll sind weil jetzt ALLE in den Schwarzwald wollen? Also dann doch erst wenn wir dann auch wirklich mal zwei Wochen am Stück weg können. Diese kleinen Hopser sind oft mehr Stress als Entspannung. Deshalb: zuhause, mal wandern, vielleicht ein Gläschen Wein mit den Schmölls und Vatertag gemütlich feiern. Urlaub dann halt im Juni, und dann richtig!

Frühstück: Brot, Ei, Kaffee
Mittagessen: Vesper, Salat
Abends mit CP dann: Vespern und Salätsche

Flat joke of the day: Wo machen Kühe Urlaub? In Kuhba

Früh mit Gine und CP bei schönstem Wetter durch den Wald – und danach gabs leider alleine im Büro frühstück. CP war unterwegs beim Kunden.

Meine Mama ist vorbei gekommen und hat mir eine vorgezogene Zucchinipflanze vorbei gebracht. Mal sehen ob ich es diesmal hin bekomme mit dem regelmäßigen Giessen… ich hab Hoffnung. Das wird schon. Und nachdem wir eine Weile im Garten gekraudert haben, fragte meine Mama, ob ich ihr nicht mal wieder die Haare schneiden könnte. Das hab ich dann einfach gemacht, bin zwischendrin selber erschrocken wie wahnsinnig kurz das jetzt doch wird, aber meine Mama war glücklich mit dem Ergebnis. Im großen und ganzen kam es mir auch gerade vor. Zum Glück hat sie Locken und zur Not schneide ich nochmal nach. (unten gibts das Vorher-Nachher-Foto!)
Die abgeschnittenen Haare hab ich für die Vögel hin gelegt – für den Nestbau. Es war tatsächlich so, das wir schon stark beobachtet wurden und sobald wir weg waren ratzfatz alles weg gesammelt war. Da hat Frau Blaumeise heute Abend ein neues Sofa!

Wir haben dafür ein Sofa weniger, unsere Ledercouch haben wir gegen Wein eingetauscht und sie darf nun endlich wieder mehr erleben und wird auch genutzt. Bei uns stand das gute Stück nur im Fotostudio – jetzt darf sie in der Vinothek von Weihbrechts den Kunden ein gemütliches Plätzchen geben. Das freut mich, und ich werde morgen mal vorbei gehen und mir das ansehen.

Peter kam auf einen Sprung vorbei, Termine für nächste Woche quatschen und ein interessantes Webinar hatte ich dann noch. Und so war der Tag ratzfatz vorbei.

Frühstück: Ei, Brot, Kaffee
Mittag: Salat und Spargel
Abendessen mit CP dann: Vespern, Würstchen und Salat

Flachwitz des Tages: Was macht ein Steak hinter dem Sofa? Es versteakt sich.

Heute war ein echter Corona-Ende-Tag. Ein Meilenstein in der Quarantäne-Endphase! YAY! Wir waren richtig schön essen bei Marcello, mit draußen in der Sonne sitzen, Essen bestellen, noch ein Prosecco, ein Dessert aufs Haus, ein kleiner geht noch, ja danke, lange quatschen bis es dunkel wird. Gefühlt war das ein Urlaubstag, und noch viel mehr: Das Ende der Karamtäne zeichnet sich ab!

Wir haben die ersten Urlaubspläne, und sobald es mit dem Bus ab geht in die freie Landschaft und ganz ohne Dunkelkammer – endet auch dieser tägliche Bericht. Meine vier Leser (Mama, Peter, Anneliese und eine unbekannte Person, sehr gegrüsst an dieser Stelle) werden vermutlich traurig sein, aber ich würde dann einfach auf der Whatsapp Story posten, wie der Kaffee im Wald schmeckt, und ob das Klappklo funktioniert oder doch unter meinem Popsch (Quarantäne = plus x Kilo) zusammen gebrochen ist. Stay tuned (würde ich sagen, wenn ich mindestens 58 Zuschauer hätte auf Youtube). Ich glaube ihr habt alle meine Handynummer. Wenn nicht… du kleine*r Unbekannte*r: sach Bescheid.

Was ich aber weiterhin behalten möchte: CP wie er gechillt früh nicht auf die volle Autobahn muss, sondern im Homeoffice genauso effektiv ist mit Croissants und Käffchen am PC. Weniger Termine. Keinen sozialen Druck für irgendwelche Todos, auf die man keine Lust hat. Oh, und: Wandern, sehr neu in unserer Sport-Routine.

Auf was ich super super Lust habe: Urlaub, weg fahren, Grenzen ohne Kontrolle, unseren Sohn wieder sehen, meine Eltern in den Arm nehmen und drücken bis es im Kreuz endlich wieder die Stelle ausknackt, die schon seit Wochen blockiert ist. Ohne Bedenken mit Fremden in der Bar aus der gleichen Schüssel Nüsse knabbern, tanzen und mitsingen bei Live-Events, Theaterabende.

Frühstück: da ich CPs Auto zur Durchsicht weg gefahren habe, hab ich auch gleich eine kleine Einkaufstour gemacht und so gab es frische Croissants, O-Saft, Blaubeeren und Kaffee
Mittagessen: Grüner-Spargel-Salat, Brötchen, Croissants, Aufstriche, Käse
Abendessen: Verwöhn-Essen von Marcello – Tzaziki, Lachs mit Käseüberbackenem-Gemüse und Hähnchen vom Grill, Reis und Salat, Keks-Crumble-Kaffeepudding-Sahnehäubchen-Schmackofatz

Ganz flach kommt der Gast: „ist das scharf?“ — Ober: „Nein, Rind“

Und weil der nicht so war, noch einer: Was ist süß, klebrig und schwingt sich von Baum zu Baum? — Tarzipan

Die sonntägliche Frühstück – Luxusversion: CP bringt es mir ins Büro, und ich sitz beim futtern schön vor einem spannenden Webinar. Der Tag war gechillt, wir waren eine lange, schöne Runde laufen und es gab erst spät Mittag. Und ein langer Mittagschlaf. Tolles Wetter und Sonne im Garten genießen.

Auf dem Film waren noch ein paar Fotos von gestern. Der Abend war richtig schön, ein gemütlicher und lustiger Abend mit Freunden. Und ich merke immer mehr, wie Corona und Quarantäne die Freundschaften verändert. Von manchen hört man nichts mehr, man kugelt sich selbst ein bisschen mehr ein, der Kreis wird kleiner, dafür aber nochmal intensiver. In einer relativ kurzen Zeit (eigentlich ja erst seit Ende März) hat sich so viel verändert, wie vorher in Jahren nicht. Ob Homeoffice, Livemusik, essen gehen, Freunde treffen, Eltern umarmen – bei manchen Dingen frag ich mich immer mehr – wird es so bleiben, wird es sich nochmal weiter verändern, oder wieder so werden wie es war?

Abendessen von Gine, noch ein bisschen Live-Stream mit Marc Rebillet, und Füsse hoch…

Frühstück: CP-Spezial am Schreibtisch mit Croissants, Brot, Aufstrichen, Eier und Kaffee
Mittag: restliche Nudeln mit Ei und Knobi, Salat
Abends: Besenteller vom Weingut Weihbrecht, und Salat dazu

Der kommt flach: 2020: China lädt zum Maskenball.

Schön fett vorm Webinar sitzen und mir das Frühstück ins Büro bringen lassen. Ich glaub das werde ich jetzt mal als Dauergewohnheit anmelden 😉 dann wird aber aus dem Quarantäne +1kg leider schnell +2…

Danach gings aber zur Mission Impossible Rundwanderweg 13 – wie immer Samstags war CP schick mit Leica unterwegs. (Erinnerung: erste Mal, zweite Runde, dritte Runde) Da ich von verschiedenen Seiten meine Foto-Faulheit unter die Nase gerieben bekommen habe, dieses Mal die Luxus Version: IN FARBE. Im Kühlschrank war noch uralte Entwicklersuppe für Farbfilme, und so hab ich mittags den vollen Film gleich mal entwickelt. Zum Glück hatte ich noch einen Probefilm zuhause, den hab ich zuerst gemacht – und siehe da, die Suppe ist wirklich ZU alt. Der Film war komplett nicht entwickelt, kein mucks kam da mehr raus. Zwei Ideen: 1. Version: einfach nächste Woche irgendwann den Film entwickeln, wenn ich wieder Farbentwickler im Haus hab. Oder die brutale 2. Version: als schwarzweiss-Film mit Rodinal durchzerren. Das hört sich für echte Analogkenner ungefähr so an: Eine Katze erst gegen den Strich bürsten und dann mit Klebeband (M3 extra stark) testen, ob sie noch haart.
Ich hab mich für Variante 2 entschieden, denn sonst hätte es wieder keine Fotos gegeben. Hier also nicht proudly, aber presenting: Fotos der Wanderung, leider nicht in Farbe, auch wenns ein teurer Porta 160er Film war. Und auch traurig: ich hab ja nur Motive ausgesucht, die nur mit Farbe sinn machen. Rote kleine Walderdbeeren im Grün, Goldfische im Teich, Blumen, Graffiti. Sachen, die ich sonst mit einem SW Film eben nicht fotografiere. Naja. Besser gebürstete Katze als gar kein Film!!

Zurück zum Rundweg 13: wir haben es tatsächlich geschafft. Wir sind die Runde komplett ohne verlaufen und suchen durch. Allerdings gibt es wirklich viele Abzweigungen ohne Schilder, auf einem Foto sieht man auch warum. Vermutlich sind einfach ein paar Bäume dem Sturm oder dem Käfer zum Opfer gefallen, und niemand hat die Schilder wieder aufgehängt. Anstatt 12 km wie auf dem Schild steht sind es auch 13 km, und wir hatten am Ende wieder SO Bock auf Döner, das es einfach nicht anders ging. CP hat die Strecken alle mitgeloggt, und ich werde demnächst mal noch eine Auswertung machen und die Strecken übereinander legen. Sieht bestimmt witzig aus. Wir habens endlich geschafft…

Nachmittags haben wir mal wieder mit unserem Florian geskyped. Ich hab ihn leider gleich genervt mit irgendwelchen Organisationssachen, wie Muttis halt manchmal so sind. Aber war einfach schön ihn zu sehen. Abends kam Manuela mal wieder zu uns. Ich hab extra für sie selbstgemachten Eierlikör gemixt. Und Peter kam nach Feierabend auch dazu, und brachte vom Weingut gleich das Essen mit. Brätbrot und Schwobbacher Käs (sowas wie Obazder). Ich hab auch noch bisschen was vom Kühlschrank dazu, dann wars perfekt! (Da gibts morgen vielleicht noch ein paar Fotos nachträglich davon…)

Frühstück: von CP mit allem drum und dran, Croissants, Vollkornbrot, Eier, O-Saft, verschiedene Aufstriche und Blaubeeren
Mittagessen: Döööööni
Abendessen: Brätbrot und Schwobbacher Käs vom Weingut Weihbrecht, gekochte Eier und Käseplatte, Rotwein

Der kommt flach: Als echter Gourmet geht man keinen Döner essen… man geht dönieren!

Heute waren wir mal wieder in tha ciddi – CP beim Frisör und ich ein bisschen schlendern – und gemeinsam dann noch ein Eis. Leider hab ich die Kamera zuhause vergessen, deshalb bitte selbst ausdenken: CP mit langen Haaren, CP mit kurzen Haaren, Nicole mit Eis, CP mit Schoko-Eis-Bart, Sonnenschein und Kirchturmuhr. Nachmittags dann die Fotos von: Nicole schneidet Videos am PC, CP arbeitet und telefoniert, Kaffeetasse mit Spruch drauf, Nicole mäht rasen, leerer Benzinkanister mit genervter Nicole, Tankstellenbesuch mit Maske, weiter Rasen mähen, Fluchen wie ein Bauarbeiter.

Außerdem freuen wir uns schon auf unsere Wanderung morgen, die FINALLY die letzte 13-er-Runde sein wird. Denn, so der Plan, werden wir jetzt die Strecke ohne verlaufen schaffen. Ich werde hier dann berichten, aber nur falls uns nicht nach 20 km irgendwo ein Wolf frisst. Zur Vorbereitung auf meinen nächsten Blogeintrag morgen empfehle ich zur abendlichen Lektüre: das erste Mal und die zweite Runde, und die dritte Runde ohne Döner. Stay tuned! wie der unbedeutende Youtube-Hipster-Influenzer sagen würde.

Frühstück nach dem Joggen: Croissants, Eier, O-Saft und Kaffee
Mittagessen: Salat und schnelles Vesper vorm Frisörtermin
Snack: EIS IN DER STADT!
Abendessen: Knoblauch mit Nudeln und Salat, Käseteller und Rotwein, Kniffel!

Flachwitz, um Aluhutträger zu ärgern: Egal wie gut es dir geht, Bill Gates besser.

Früh sind wir mit Gine durch die Weinberge gejoggt und haben jetzt erst richtig gesehen, was der Frost von Montag auf Dienstag platt gemacht hat. Die Eisheiligen waren mal wieder pünktlich. Morgen noch, dann gibts hoffentlich keinen Frost mehr. Simon, der Jungwinzer vom Weingut, wird Freitag Abend in einem kleinen Interview dazu in der Landesschau zu sehen sein. Ende Juni wirds auch einen großen Bericht über den Familienbetrieb geben!

In meinem Freundeskreis sind noch mehr Fernseh-Stars: Hannah! Über sie wurde eine richtig tolle Dokumentation gedreht, kann man hier noch in der Mediathek sehen. Super schön!

So also der heutige Tratsch über andere. Bei uns war weniger los. Viel Büro vor der Glotze, Papier lochen und zwischendrin mal Spülmaschine ausräumen. Obwohl. Eins was neues gibts dann doch: Ich les mal wieder ein Buch. Und das ist irgendwie gar nicht so einfach, durch Handy und Computer bin ich so versaut, das ich die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches hab. Das wird sich jetzt mal wieder ändern:

Ich hab mir von Bianca (Verwandtschaft & in einem Bücherladen angestellt) Büchertipps abgeholt, bestellt – und liefern lassen. Durch Corona hat der kleine Laden jetzt für die ganz Faulen unter uns den Service deutlich ausgebaut. Freunden eine Überraschungstüte liefern lassen, Bücher zu sich nach hause bringen – und alles bequem per Paypal bezahlen… Könnte von mir aus auch nach der Pandemie so bleiben. Auf jeden Fall hab ich da jetzt das Buch „Die Zeit des Lichts“ von Whitney Scharer angefangen. Bianca meinte, das ist bestimmt was für mich – und ich habs ohne nachzugucken einfach bestellt. Noch bin ich ganz am Anfang – aber wow, was für ein tolles Buch. Es ist eine biografische Geschichte über Lee Miller. Eine Fotografin, die CP und ich schon wegen ihrer Fotos kennen und lieben. Und jetzt, wo ich noch mehr über ihr Leben lesen kann, bin ich wirklich komplett begeistert. Sie war erst Model für die Vogue, Edward Steichen hat sie fotografiert. Das hat sie dann komplett hinter sich gelassen, fing mit Fotografieren an und ist als Kriegsberichterstatterin eingesetzt worden. Es gibt ein ganz berühmtes Foto von ihr – in Hitlers Badewanne in seiner Privatwohnung nach der Einnahme Münchens. Ihre dreckigen Stiefel auf dem schönen Teppich. Das Foto hat so eine Kraft und Aussage. Sie dokumentierte auch Einsätze von Napalm, Buchenwald, Dachau.
Ein tolles Buch – und schön das Bianca mich so gut kennt!

Abends kam dann Peter noch auf ein Hops vorbei. Bisschen tratschen, Käse, Wein, von tiefsinnigen Themen bis zum schönsten Blödsinn, war alles wieder dabei! Einfach ein schöner Abschluss 🙂

Frühstück: Frische Croissants und gekochte Eier, Kaffee
Mittagessen: Superguten Spargelsalat, Vesper dazu und noch Tzaziki von gestern
Abendsessen: Käse, Baguett und dazu Rotwein

Flachwitz des Tages: Wie heißt der nordische Gott der Ungeduld? HAMMERSBALD.

Ohne joggen fängt der Tag eine Stunde später an – ausgeschlafen und mit einem Pott Espresso (Kaffee reicht nicht) kann der Tag starten. Ich wollte gerade meinen Bialetti-Espressokocher verlinken, ein einfacher 6-Tassen-Espresso-Kocher für den Herd. Und bin dann gleich mal auf einer Kaffeekult-Webseite hängen geblieben. Irre, wie schnell Paypal das Konto leer machen kann. Aber: Ich hab ja in sechs Wochen Geburtstag, da kann ich doch schon anfangen, meine Geschenke an mich selbst zu bestellen. Oder? ODER?

CP durfte heute zum Kunden, ab morgen dann wieder Homeoffice! Kaum zuhause, gabs eine schöne Runde Krafttraining und Yoga. CP war nur so midi motiviert, aber dann doch bis zum Schluss fleißig dabei! Danach noch bisschen Büro und zum Abschluss endlich seit langem richtig spitzenmäßiges essen von Marcello! Ab Montag macht er wieder „richtig“ auf. Obwohl er noch nicht weiß, wie. Von der Stadt gab es noch keine genauen Anweisungen. Nur draußen, oder auch drinnen? Wie sind die Vorgaben mit Extra-Eingang, Maske tragen etc.? Vermutlich gibts morgen dann mehr Infos. Bis das essen fertig war, gabs natürlich Diskussionen über Impfen, Regelungen, Zukunft der Gastronomie. Und ratet mal, wer nächste Woche als erstes fett und breit bei Marcello sitzt und ein Prosecco will? Ha!!

Frühstück: Reste von gestern (Schnittchen)
Mittagessen: Reste von gestern (Nudeln)
Abendessen: Knobibrot, Gyros Salat, Tzatziki, Bistecca Fantasia (Rumpsteak mit karamelisierten Zwiebeln, Feta, Balsamico), Kroketten vom Mediterraneo in Öhringen

Sehr flach heute: Was ist grün, gelb oder rot und kocht Kaffee? Ein Paprikant.

Durchschlafen war heute nicht, um vier bin ich aufgewacht und hatte das Hirn voller Ideen, Aufgaben, Todos und Kribblichkeit. Ich habs echt versucht, mich nochmal auf Normal zu bringen, aber als es um fünf dann auch noch hell wurde und die Vögel mit ihrem frühlingshaftem, hormongesteuertem Geschrei angefangen haben, hab ichs eingesehen. Also gut, Pott Espresso-Kaffee, Schreibzeug, an den Tisch, und Ideen aufschreiben. Um sieben war dann auch CP so weit, das wir zusammen mit Gine im Nebel und in Kälte durch den Wald gerannt sind. Es war auf einmal fast wieder Herbst, und die Eisheiligen haben uns mal wieder gezeigt, das letztendlich die Natur bestimmt, ob wir dieses Jahr Wein bekommen.

CP ist dann nach Stuttgart abgedampft und ich mir gleich mein Frühstück mit gemacht als ich ihm seine Vesperbox gemacht habe (Kantinen haben ja noch zu…). Die Sonne kam raus und ich war im Papierkram versunken, hab Ideen weiter gesponnen, war mal einkaufen und so ging der Tag schnell vorbei.

Meine Mama hat heute Geburtstag – und wir waren trotz kaltem Wetter im Garten und konnten zusammen feiern. Ich vermisse es sooo das ich meine Familie in den Arm nehmen kann und drücken wie ich eigentlich möchte! Es gab Schnittchen, Sekt und Kuchen, Hygieneregeln wurden sehr präzise eingehalten und wir hatten richtig viel Spaß im Schrebergärtchen meiner Eltern. Sibylle hatte sich so am Kuchen verschluckt, das ich eine Weile drüber nachdachte, ob man den Heimlich-Griff in Coronazeiten überhaupt anwenden darf, und wenn ja – mit Maske… aber sie hat dann doch irgendwann wieder nach Luft geschnappt und den Rest mit Sekt runter gespült. Happy End sozusagen. Das Happy-Börsday-Lied im Papageien Kostüm ist dann leider ausgefallen. War trotzdem super!

Frühstück: Brezel und gekochte Eier, Kaffee
Mittagessen: Nudeln
Abendessen: Schrebergarten-Schnittchen, Sekt und Kuchen

Flachwitz des Tages: Chuck Norris feiert kein Geburtstag, sein Geburtstag feiert ihn.

Regentag, aber komplett. Schon früh beim joggen, durchgehend bis abends. Ich kann praktisch sehen wie mein Rasen wächst. Die Natur findets super, ich nur so midi. Mich macht das Wetter einfach nur müde.

Peter kam mal kurz im Büro vorbei, und hat Fotos zum bearbeiten gebracht – das SWR Fernsehteam war gestern bei Gine im Weingut. Und neben Wein und Hotel wurden da Peters ausgestellte Fotos gefilmt. Unser VIP Fernsehstar. Also demnächst dann, wenn sie den Beitrag mit Axel Gagstätter tatsächlich bringen. Bin schon richtig gespannt. Hoffentlich fährt Peter da nicht gleich ins Dschungelcamp.

Und das war dann auch schon das Highlight des Tages. Bisschen Büro, Abends ein Webniar, Nudeln ohne Knoblauch. Morgen fährt CP mal wieder zum Kunden und so bleiben wir müffelfrei.

Frühstück: Croissants, Rührei, Kaffee
Mittagessen: Salat, Nudeln ohne Knobi, dafür mit Pesto
Abendessen: einfach nur Vespern mit Salat

Flachwitz: Taylor fegt nicht, Taylor swift.

Zum Muttertag gabs endlich mal wieder eine kleine Familienfeier. Und wenn ich die Regeln richtig verstehe – in privaten Räumen Treffen mit Geschwistern und Familie erlaubt – war das auch Corona-Verordnung-Konform. Mehr oder weniger? Manchmal blick ich einfach nicht durch. Wir haben trotzdem Abstand gehalten. Es war richtig schön… das letzte Mal als wir so zusammen waren, war am Geburtstag von meinem Bruder am 5.3.
CP hat gleich die Gelegenheit genutzt, und mal wieder von Marc und Sibylle neue Portraits gemacht. Dafür ist das Draussen-Studio ja da 😉

Ein Hoch auf meine Mama. Die Beste Mama der Welt. Die mich (oder vielmehr uns!) immer unterstützt, für uns da ist! Alles Gute zum Muttertag!

Als alle weg waren, bin ich alleine nochmal mit dem Rad raus, Musik in den Ohren. Sonnenuntergang, Natur.

Frühstück: spät, war deshalb eher ein Brunchen mit Croissants
Mittagessen: war eher das Kaffeetrinken – mit selbstgemachten Pizzaschnecken und mitgebrachtem, tollem Kirschkuchen von Sibylle
Abendessen: Salat, Würstchen und Mais gegrillt, Brot

Flachwitz passend zum Muttertag:
Anno 1982: Mama zu mir: „Wenn dir Fremde Bonbons anbieten, geh nicht mit!“
2020: Ich zu Mama: „Wenn dir Fremde Links senden, klick nicht drauf!“

Ausgeschlafen… dann erst mal lange im Bett geblieben mit einem großen Kaffee – und danach irgendwann Frühstück auf der Terrasse. Endlich Wochenende!

Ich hab dann CP geschockt, weil ich meinte… laufen wir wieder die Wanderstrecke? Vielleicht finden wir diesmal den Weg auf Anhieb? Dieses Mal war ich schlau… beim dritten Mal wärs auch endlich angebracht – und hab gegoogelt. (das erste Mal und die zweite Runde findet sich jeweils hier…) Und siehe da, es gibt eine Beschreibung und die passende Google-Earth-Route als Download. So sind wir also mit GPS Daten auf dem Handy gestartet, dieses mal sind es garantiert nur 12 km und gaaaanz leicht zu finden. Turns out – die GPS Daten sind falsch, da ist eine andere Strecke mit drin, der sind wir nach gelaufen – waren verwirrt, sind hin und her – und es waren dann doch wieder über 15 km (in 3 Stunden). Unterwegs hatte ich ständig Lust auf Döner und ich glaube ich bin schon wie der Pawlowsche Hund – Wanderstrecke 13 = Dönerday! Deshalb gabs dann Nudeln als wir endlich zurück waren. Bin ja kein Hund.
Ich bin dafür das wir das jetzt einfach lassen mit dieser dämlichen 13 – CP wills aber nächste Woche nochmal probieren. Er meint, er weiss jetzt wo es genau lang geht… wie Influencer jetzt sagen würden: Stay tuned.

Abends kamen Ani und Chris vorbei. Die Zwei haben wir lange nicht gesehen, das Letzte mal als wir für das #stayhome Projekt bei ihnen waren. Da aber auch nur ganz kurz. Heute also endlich mal wieder lange – Abstand&Terrasse, Coronastyle eben. Und wie Chris am Anfang bemerkte, fremdelt man jetzt ein bisschen. Ohne die Umarmung, wenn man sich lange nicht gesehen hat, ist es anders. Und eben weil man sich auch aus den Augen verliert in der langen Zeit. Aber: die Fremdeln-Zeit war innerhalb von fünf Minuten rum und es war einfach mal wieder richtig schön, spannend und inspirierend… viele neue Ideen und Gedanken ausgetauscht, und vielleicht auch den einen oder anderen Tipp zum Ausmisten und Wohnung pimpen 😉
Peter kam auch auf einen kurzen Hops vorbei, und hat eine schöne Flasche Prosecco mitgebracht. Ich hab sie mal kalt gestellt fürs nächste Mal…

Da ich ja jetzt schon eine ganze Weile – fast 50 Tage – jede Menge Filme verballer, ist meine Filmdosen-Sammelkiste inzwischen ganz schön voll. Ich hebe diese kleine Plastikdöschen immer auf, weil man weiss ja nie, man kanns ja mal gebrauchen, wir haben ja Platz und ist doch so gschickt! Leser*innen können sich gern bei mir melden, falls jemand mal sowas braucht. Basteln mit Kinder, Nähsachen für Urlaub rein tun oder auch als Geocaching Behälter… geb gern welche ab.

Frühstück: Croissant und Kaffee auf der Terrasse
Mittagessen: Ausgehungert Nudeln von gestern mit Ei drüber, Knoblauch, Grüner Spargel – Tomaten – Salat
Abendessen: zum Sekt ein paar Tiefkühl-Flammkuchen und Knabberkram

Flachwitz des Tages:
Warum willst du kein Döner? Dürüm.

Wie zwei Zombis sind wir heute früh zum joggen los gezogen, beide hatten wir keine Lust, waren müde und wollten wieder ins Bett. Da aber wir beide stur wie Sau sind, und keiner als erstes sagen wollte, das wir heute schwänzen könnten… sind wir also doch wieder fast 7km durch die Gegend getrabt. Ich glaube alle unsere bisherigen gemeinsamen Erfolge basieren auf dieser kindischen Eigenschaft. Aber scheint ja zu funktionieren.

Noch vor dem Duschen bin ich zum Lidl und hab den Großeinkauf fürs Wochenende gemacht – und uns frische Croissants mitgebracht. Die gabs im Büro als Startschuss fürs arbeiten. Plus Kaffee. Hab leider gleich früh einen großen Bock geschossen, war für mich wohl dann doch zuwenig Kaffee gewesen. Rumtelefoniert und ich hoffe bis nächste Woche hat sich das dann wieder erledigt.

Abendessen gabs dann heute auf der Sonnen-Terrasse mit Nadine und Matthias. Ich hab sie mit selbstgemachter Pizza angelockt, und als Überraschung gabs Matthias Lieblings-Besen-Vorspeise Brätbrot für alle. Kam super an, die Pizza auch und war mal wieder so richtig lustig. Die Zwei hatten einen umwerfend guten Rotwein dabei… es war ein La Cuvée Plaisir solitaire und war so mega gut, das er als „Cousinchenwein“ eingestuft wurde. Nadine und ich stufen selten Wein gleich so ein… und wenn ich das richtig verstehe, ist das ein Gemeinschafts-Cuvee, der in guten Jahren Geld in den Gemeinschaftstopf einwirft, und wenn es trockene Jahre / Frost/ etc gibt dann aber den betroffenen Weingütern jeweils hilft. „Der Erlös aus dem Verkauf wird zur Finanzierung eines Solidaritätsfonds verwendet, der den Winzern bei unvorhersehbaren klimatischen Gegebenheiten helfen soll“. Sehr coole Idee!
Davon mal abgesehen wurde genau untersucht, wieso Matthias obviously Sportabi hat und CP aber nur das Ossi-Steigerlied-Abi besitzt (Melze, halb Mensch halb Stelze).
Meine Bauchmuskeln sind auf jeden Fall Lach-Trainiert nach diesem Abend.

Und Dank Brätbrot hab ich heute auch Gine kurz gesehen. Sie hat ihren Muttertags-Blumenstrauß schon bekommen. Riesig und mit Blümchen drin, die ich gar nicht kannte. Der Hammer.

Dank Matthias gibt es eine neue Rubrik… der tägliche Flachwitz. Heute präsentiere ich also – ganz ohne Stolz – diesen:
Was ist gesund und traurig? Ein Schmollkornbrot.
Morgen gibts den nächsten.

Frühstück: obviously zuwenig Kaffee für mich, für Beide Croissants dazu
Mittagessen: Knoblauch-Nudeln, Salat und endlich wieder Blaubeeren mit Joghurt
Abendessen: Brätbrot vom Weingut als Vorspeise, meine Spezial-Pizza dann danach, Salat.

Früh hat mich mein Ischias mal wieder gezwickt, lange sitzen ist halt nix für mich. Aber nach einer Runde joggen im Wald mit Gine und CP wars dann besser. Und als wir im Büro so beim Croissants knuspern waren, meinte CP: wir haben doch noch den Steh-Schreibtisch von Floh, wär das vielleicht besser für deinen Rücken? Ich hab (wie immer bei Veränderungen) mit Abwehr, Brauchnich, Ochnööö und ähnlichem reagiert. CP kennt das aber schon und wartet einfach ab. Und ja… ich hab dann angefangen meinen Schreibtisch aufzuräumen, auszumisten und leer zu machen… und mit Meterstab hin und her zu rennen. Wir werden demnächst also auch das Büro neu organisieren.

Vor dem Essen waren wir kurz eine Runde draußen, und nachdem CP es gesagt hatte, hab ichs auch gesehen: der Himmel ist sooo blau, ganz ohne Kondensstreifen und Wolken. So einen blauen und leeren Himmel hab ich so bewusst ewig nicht gesehen.

Bei Peter sind wir auch kurz vorbei, beim Ausmisten habe ich noch eine Sonnenblende für seine Rollei-Kamera gefunden (meine Schubladen sind wahre Fundgruben…) UND eine Werbegeschenk-Tasse (haben wir mal für Kunden gemacht). Da war tatsächlich noch eine übrig… mit der Aufschrift: Der frühe Vogel kann mich mal. Er meinte das passt, auf Arbeit hat er grad keine mehr… 😉

Fotos:

Frühstück: Croissants, Eier, Käffchen im Büro
Mittagessen: Knoblauch mit Nudeln und Salat
Abendessen: Vesperbrot, Knobi, Salat

Heute habe ich an meiner ersten virtuellen Aktionärs – Hauptversammlung teilgenommen – mehrere Stunden Zuhören, mit direktem Draht zum Kühlschrank und zur Kaffeemaschine.

Das Schöne: Jeder kann seine Fragen im Vorfeld schriftlich einreichen.
Der Nachteil: Jeder Trottel auch. (Flashbacks zu Elternabende)

Coole Frage – wie sie das Allzeithoch vom Kurs endlich wieder herstellen wollen… ROTF
Und der Vorstand musste aufzählen, in welchen Steueroasen-Ländern sie Niederlassungen haben, wie viel Gewinn da gemacht wurde und zu welchem Satz besteuert. Da machen sich zum Teil Leute echt viele Gedanken! Allgemein waren die Fragen super interessant, ging nicht nur um die Firma, sondern auch um Zukunft, Umweltschutz und Einschätzung der wirtschaftlichen Lage allgemein. Nach vier Stunden war dann alles geklärt, und meine Knabberschüssel leer.

CP war heute wieder beim Kunden und als er heim kam, gings erst mal eine Runde bei schönstem Wetterchen in den Wald zum joggen. Der Muttertag ist geplant (Abstands-Sekt auf der Terrasse) und auch der Geburtstag von meiner Mama. Ebenfalls Abstand – Sektchen. Ich freu mich jetzt schon wie irre!

Mir gehts heute auf jeden Fall wieder richtig gut. Mutti Merkel ist sehr zufrieden mit uns, und die erste Phase der Pandemie liegt hinter uns. Umfangreiche Lockerungen – wenn auch mit Abstand und Hygiene. Die neue Zahl hat mir dann CP erst mal erklärt, ich lese zur Zeit das ganze Corona Zeug nicht mehr so… ich steiger mich da zu sehr rein. Also: Es muss unter 50 bei 100.000 Einwohnern bleiben, sonst wird wieder alles Zugemacht. Mit Stufen von grün bis rot. Und wir hier bei uns sind bei 4 – grüüühüüün. YAY! Ich seh mich jetzt schon wieder bei Marcello auf der Terrasse sitzen mit einem eiskalten Prosecco und Gyros mit Zaziki extra! Und vielleicht können wir ja im Juni wirklich Urlaub machen… wenn auch nur in Bayern – aber mit unserem Miró ists ja überall schön.

Frühstück+Mittagessen vor der Computer-Glotze: Reste vom Grillen gestern. Nüsse zum knabbern. Nicole allein zuhaus – da bricht das Chaos aus.
Abends: Knoblauch! und Würstchen – Zwiebel – Eier – Pfanne, Salat, Brot

Da CP ab jetzt erst mal wieder im Homeoffice ist, hab ich gleich unser Knobi-Glas gefüllt. Dazu werden erst zwei oder drei Knoblauchknollen (nicht Zehen) geschält, und mit der Presse in ein Glas gequetscht. Dann Kräutersalz dazu, kann schon ordentlich sein, und mit gutem Olivenöl auffüllen. Umrühren. Und so kann man jederzeit über alles Knobi machen – aufs Brot, zu Nudeln, in den Salat… ist bei uns immer sehr schnell wieder leer.

Seit langem ist CP mal wieder raus zum Kunden – und ich war eine Runde mit Gine im Wald. Und wir hatten viele schöne Themen, aber eben auch mal wieder das Übliche, das eigentlich keiner mehr hören kann… Coroooni… Endlos-Schleife-Thema.

Die Covit19-Kacke hat mich heute wieder völlig aus der Bahn geworfen. Eigentlich wollte ich heute mal bei meinen Eltern vorbei, meiner Mama die Haare machen. Seit gestern haben auch die Frisöre wieder auf. Aber dann habe ich mir heute früh die Verordnung durchgelesen, unter welchen Auflagen diese überhaupt jetzt Haare schneiden dürfen. Und dann habe ich mir überlegt, ob wohl die Leute, die zur Risikogruppe gehören, jetzt schon freiwillig zum Frisör gehen würden… Die Neuinfektionen in Hohenlohe sind fast bei null, ich fühl mich sicher und gesund und es drückt mich einfach raus und ich mag zu meinen Eltern. Aber dann denk ich wieder, was wenn ich das Virus habe und nicht merke, und dann einschleppe? Ich würde mir das nie verzeihen. Und nur wegen der Frisur. Dann lieber doch warten und sicher sein und sich dann zu etwas treffen, das mehr Sinn macht. Muttertag oder Geburtstag! Ich war hin und her gerissen. Gine meinte zu mir, dass sie ihrer Mama gerade auch nicht im Bad hilft, das sie Angst hat und nur im Garten von weitem sieht.
Letzten Endes haben meine Eltern und ich beschlossen, mal abzuwarten, was Frau Merkel morgen dann sagt.

Das Wetter war deutlich besser als gestern und meine Laune ist dann über den Tag wieder auch besser geworden. Dann kam die Meldung, das Bayern demnächst auch Gaststätten wieder öffnen will und die Neuinfektionen so gering sind, das man sich sicher fühlen könnte. Jetzt sehe ich dem Muttertag wieder positiver entgegen. Ich hab dann einen kleinen Spaziergang im Ort gemacht, meine Lieblingshühner besucht und was zum knabbern beim Rossmann geholt. Eine Nussmischung mit gerösteten Sojabohnen, schmeckt ganz gut, könnte nur Salz dazu vertragen.

Als CP heim kam, gabs erst eine Runde Yoga und danach noch ein kleines Webinar für mich. Ist noch keine Sucht, ich werde nicht kribblich wenn mal keins ist 😉

Frühstück: Apfelkuchen, ohne CP hab ich keine Lust auf Croissants
Mittagessen: Vesper und Zucchinisalat
Abendessen: Grillen (Würstchen und Maiskolben), Salat mit Brot

Nach einem extra langen Wochenende wieder Montag – (zu) frühe Joggingrunde, draußen regnet es, Schreibtisch, Kaffee. Und – heute gabs keine Croissants, ich geh erst morgen wieder Aufback-Frühstück einkaufen. Also noch mehr FML-Monday geht ja fast nicht…

Ich freu mich so drauf, wenn es endlich wieder los geht mit Reisen, Livemusik, Weindorf (was übrigens schon abgesagt wurde), Theater und eben Leute treffen – Bekannte und neue Gesichter!

Im Moment bleiben wir aber noch brav zuhause, aber wenn das Reisen wieder los geht, und wir neue Leute kennen lernen, werde ich voraussichtlich wieder sehr oft gefragt, ob ich Schwabe bin. Ich bin allerdings Hohenloher, und wir sind auf keinen Fall Schwaben, denn wir gehören zu den Franken. Als Hohenloher haben wir typischerweise ein Schlitzohr, und sind sehr eigenbrötlerisch, dabei immer ehrlich – was aber auch manchmal zu direkt wirken kann. Für alle, die die Hohenloher Mentalität verstehen möchten, habe ich von der letzten Wanderung dieses anschauliche Foto mitgebracht: ein umzäunter und mit Privat gekennzeichneter Komposthaufen. Für mich fast so ein Symbol für die Hohenloher wie der Hamballe.

Symbolbild: Hohenloher

Den Tag hab ich dann Buchhaltungs-Papierkram und kruschteln rum gebracht. (Falls jemand nicht weiß was kruschteln ist: rumräumen, Wäsche machen, Kühlschrank ausmisten oder Spülmaschine ausräumen, was in den Kaffeekoch-Pausen eben so passiert. Kruschteln kann aber auch ausmisten oder sinnlos/gelangweiltes hin-und-her-häufen sein. Meistens ist es hinterher aber ordentlicher als vorher.)

Abends gabs dann eine Runde Bubble Bobble auf dem alten Amiga in CPs Zimmer – denn die Medienstation wurde gestern wirklich fertig. Samt Anschluss und programmierter Fernbedienung. Und: die alte Floppydisk ging sogar noch! YAY! Wer das Spiel nicht kennt, kann hier mal rein gucken – und ab Minute 2:48 kommt der beste Sound! Dieses Spiel war immer mein absoluter Liebling – und genau genommen ist es das immer noch. Es kam 1986 raus und ich hab es immer bei meinem Nachbarn gespielt.

Frühstück: Brot mit Frischkäse und Ei
Mittagessen: Restlicher gemischter Braten von gestern, Brot, Salat
Zwischendrin: Restlicher Apfelkuchen
Abendessen: Nudeln, aber ohne Knoblauch, weil CP morgen wieder zum Kunden darf. So richtig vor Ort. Die lange Homeoffice Zeit scheint zu Ende zu gehen… Zumindest für Dienstag und Mittwoch mal, ab Donnerstag dann wieder hier im Büro.

Frei nach der Fußball Weisheit wars heute ungefähr so: Nach dem Essen ist vor dem Essen. Nach dem Frühstück hab ich das vorbestellte Essen für meine Eltern bei Gine abgeholt und bin nach Öhringen gefahren. Als ich zurück kam, war CP startklar und wir sind eine große Runde durch den Wald gejoggt. Das Krafttraining zahlt sich langsam aus, Berg hoch joggen war heute nur irre und nicht mehr mord. Und wir waren pünktlich wieder zuhause, um das nächste Fresspaket bei Gine abzuholen – diesmal für uns. Und da ich früh schon einen Apfelkuchen gebacken habe… lag ich dann zwar mit Fresskoma auf dem Sofa, hatte aber schon ein halbes Auge auf den Kuchen geworfen. Meine Güte – wo ist der Vorsatz mit GLAM UP aus der Quarantäne gestöckelt zu kommen? Wird wohl eher ein rauskullern.

Meinen heutigen Bubu bewerte ich mit einer sehr guten 7,3 – Punktabzug gabs hauptsächlich weil meine Haare hinterher wieder völlig knülle waren und weil so ein Trottel mit Motorrad mich genervt hat. CPs Bubu bekam eine grandiose 8,0. Und das auf dem Sofa, der eigentlich zu kurz ist und er immer ein bisschen geknickt drauf aussieht. Abzug gabs nur, weil er ein bisschen länger hätte sein können. Andererseits wars auch gut, das der Mittagschlaf nicht eskaliert ist, denn direkt nach Kaffee und Kuchen hat CP an der Medienstation für sein Zimmer weiter gewurstelt. Neben der XBox kommt auch der Amiga in eine für diesen Zweck gebaute Holzkiste mit Rollen. Seine Regale bestehen aus alten Holz-Weinkisten, und da der Amiga leider zu breit ist, versucht er nun aus zwei Kisten eine Große zu basteln. Man darf gespannt sein.

Abends kam Peter vorbei, CPs Zimmer angucken und eben für einen schönen Wochenend-Abschluss. War wieder super schön und lustig!

Frühstück: Croissants, Kaffee, Eier und Knoblauch
Mittagessen: Gemischter Braten, Pilzrahmsosse, Spätzle, Kartoffelsalat (vom Weingut Weihbrecht) und von gestern noch Käse-Kartoffeln und Zaziki von Marcello. Dazu Salat
Kaffeetrinken: Apple – Crumble – Kuchen (Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Zimt – mixen, die Hälfte in der Form verteilen. Vanillepudding kochen, drüber leeren (nicht alles, nur bisschen), Apfelschnitze drauf und den restlichen Teig in Krümeln drüber, für 30-35 Min. in den Ofen)
Abendessen mit Peter zusammen: Schwobbacher Käs (auch vom Weingut Weihbrecht, heute mittag extra schon für Abends mitgenommen, die Schwabbacher Version vom Obatzter), Würstchen, Brot. Und gekochte Eier, wachsweich, noch warm, weil die mag Peter so am allerliebsten.

Wir haben beschlossen, heute wieder dieselbe Wanderung zu machen. Also wieder die „nur 12 km bei low Puls“, die dann zur 15 km Folterstrecke wurde. Mir war schon von vornherein klar wie das wieder läuft, hab Joggingsachen angezogen, und nur eine kleine leichte Kamera dazu. CP war da optimistischer und kam frisch geduscht mit schöner Jeans und umgehängter Leica zur Abfahrt. Scherzkeks. Letztendendes waren es natürlich – weil schon wieder verlaufen – über 15 km und die Fitnessuhr ächzte CardioCardioCardio… Sach ich doch. Hinterher gabs Döni, denn der macht Schöni.

Ich war dann wieder im Fresskoma, wie immer wenns Döner gibt – und erst mal zwei Stunden von der Bildfläche verschwunden. Als ich dann langsam zu mir kam, ging ich aufs Sofa weiter, um nochmal im Podcast/Sofa/Augenzu zu verschwinden. Als CP mich dann mit Kaffee und gutem Zureden vorm Wundlegen gerettet hat, sind wir zu Obi. Familienausflug mit Gesichtsmaske – und – JEDER nur ein Einkaufswagen! Irre. Auf jeden Fall gabs Bastelzeug für CP, der noch was für sein Zimmer machen will – und eine Grünpflanze plus Gießkanne dazu. Solange er keine eigene Kaffeemaschine will, sehe ich dem Ganzen noch locker entgegen. Dann wird er zumindest zweimal am Tag aus seiner Festung raus kommen.

Zum Abschluss sind wir bei Marcello vorbei und haben uns Essen abgeholt. Und den neuesten Tratsch. Es war wieder so schön ihn zu sehen!

Heute um 22 Uhr wird LIVE Warren Buffet vom Berkshires annual meeting zu uns sprechen. Alternativ kann man aber auch das Leben des Brian ansehen.

Frühstück: Rührei, Croissants, Kaffee
Mittags: Jeder Tag sollte Dönerstag sein!
Abends: Gyrossalat, Zaziki, Lachs, mit Käse überbackenes Gemüse, Reis, Knoblauchbrot, Rennie

Gedicht des Tages:

Rosen sind rot,
Döner ist lecker,
Koaxialkabelverbindungsstecker!

Erster Mai, ausgerupfte Pflastersteine zur Demo mitnehmen scheint mir bei diesem Mistwetter unangebracht. Und so haben CP und ich beschlossen: kein Sport heute, faul sein. Und wie immer, wenn wir uns sowas vornehmen (wer ahnt noch, wie die gemütliche Wanderung ohne hohen Puls ausgegangen ist?) – lief es doch ganz anders… wir haben CPs Zimmer fertig gemacht. Dazu wurde die komplette Stereoanlage samt Boxen und allem abgebaut und in sein Zimmer hoch getragen. Ja, das hört sich nicht so stressig an, aber diese wurde damals per Palette mit dem Stapler ins Haus gefahren… (übrigens, seit damals gebe ich keine leichtsinnigen Bestell-Freigaben mehr an CP.) So war das also eher Krafttraining anstatt faulsein. Sofa rum schieben, Schränke verschieben, die andere Anlage oben abbauen und runter. Richtig cool ist das Zimmer jetzt geworden!

Endlich habe ich einen neuen Spruch auf unsere Tafel gemacht. Denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und von der Notwendigkeit der Geister, nicht von der Notdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen. Über das Zitat bin ich gestolpert und fand es einfach passend. Von wem es ist musste ich erst googeln: Friedrich Schiller. Tja und da ist mir dann aufgefallen, das dieser Spruch auch schon auf einer Briefmarke war. Es ist wie immer: Ich denk ich mach was krass seltenes und bin der Börner, und dann ist das schon durchgenuddelt. Jahre danach, als es dann nicht mehr cool war, irgendwie auf den Trichter gekommen

Und ich hab heut endlich mal wieder Florian gesehen. Immer wieder ein komisches Gefühl, das unser Sohn in Dänemark sitzt, mit geschlossenen Grenzen. Aber ihm gehts super, WG ist toll, die Leute nett und er macht Musik. War einfach wunderbar mal wieder zu quatschen!

Abendessen gabs dann zusammen mit Anne und Uwe per Skype, war horizonterweiternd und irgendwie sehen wir uns jetzt öfters als vorher. Sehr cool. Grundlegende Dinge konnten wir wieder mit Hilfe von Rotwein und Sekt klären. Zum Beispiel: Wie kann man die Echsen-Hohle-Erde-Theorie mit der Flachen-Erde-Theorie kombinieren, ohne das die Erde zu dick wird. Vor allem wenn man bedenkt, das Hyperloops ja unter der Erde verlaufen. Oder auch die Frage, ob Mike eigentlich happy ist. Oder doch nur Magic? Zwei gesunde Hände sind auf jeden Fall kein Fehler, auch wenn sie über der Decke bleiben müssen.
So lange wirds nicht mehr dauern, dann fahren wir auch mal wieder Richtung Osten!

Frühstück: Croissants, Brezeln, Ei und Kaffee. Frischkäse, Knoblauch, Butter, Käse und O-Saft.
Mittagessen: fast vergessen, kurz vor drei dann einfach nochmal Frühstück mit Knoblauch, aber als Bonusmaterial Blaubeeren, Apfel und Joghurt dazu.
Abendessen: Fingerfood, weil beim Skypen praktischer – Flammkuchen mit Knoblauch und extra Zwiebeln, Käsewürfel, Nüsse, Schokolade, Sekt, Wein, Whisky (doch nicht)

Früh waren wir mit Gine laufen, und haben im Wald nicht nur ein Reh, ein Hase und ein niedliches Eichhörnchen gesehen, sondern auch einen Feuersalamander. Und so sind Gine und ich direkt ins Schwärmen gekommen von früher. Als wir klein waren, gabs in Öhringen noch ein Schuhgeschäft mit Lurchi, dem Feuersalamander. Da gabs ein Kinderkarussel, man bekam das Comic geschenkt (unbedingt den Link besuchen!!) und es war immer SUPER wenn wir Schuhe einkaufen gegangen sind. Die Laufrunde war lustig und hat so gut getan – und der Salamander ist diesmal nicht analog fotografiert, sondern halt mit dem Handy. Wär auch schade gewesen in Schwarzweiß.

Vor dem Mittagessen bin ich dann zu Moni, auf ein Kaffee. Wir haben die Lagerkollergeschichte von gestern nochmal aufgewärmt und durchgekaut und das hat auch richtig gut getan.

Kleine Spaziergangrunde im Regen und dann den ganzen Mittag so richtig Fleißig (also ich nicht ganz so sehr wie CP, weil ich hatte einen Bubu zwischendrin).

Ja und dann kam er wieder, der Lagerkoller. Mich hat alles genervt, vor allem ich mich selbst. Und mein Blog, das eh keiner liest, und ich will nix mehr fotografieren und überhaupt. Es ist nix los, alles ist blöd und bla bla bla. Und da CP der Beste aller Besten ist, hat er mich aber dann doch wieder eingefangen. Kleine Schultermassage, mal zum Rossmann schicken mit Podcast im Ohr, und Abends haben wir unsere eigene kleine Vernissage gemacht: Die für die Ausstellung fertig gerahmten Bilder haben wir aufgehängt und dann mit einem Sekt unsere eigene kleine Vernissage gefeiert. Das war so richtig schön und… ich bin froh das ich so einen guten CP hab. Meine Stimmung war heute ähnlich wie das Wetter. Von allem etwas.

Frühstück: Croissant mit Gsäls und Ei plus Kaffee vorm Rechner
Mittagessen: Vespern mit Salat, Blaubeeren mit Joghurt
Abendessen: Steaks, Würstchen, Salat

Zur Vernissage: Sekt oder Rotwein (PS. Die Ausstellung wird um ein Jahr verschoben, also nächsten Mai werden die Fotos dann in Köln zu sehen sein. Vorher: bei uns. Nur nach Terminanfrage. ;-))

Das aufregenste heute war das Wetter. Sonnenschein, Regen, Sonne, Wind, nochmal Regen… unsere Pergola ist rein und wieder raus, es hat drauf geregnet und dann war sie so mit Wasser gefüllt, das sie nicht mehr alleine rein konnte… das ganze Drama eben. Zwischendrin war wieder alles Ok, jetzt ist sie auf halbmast und wer weiss was die Trulla jetzt vor hat.
Ja, traurig, aber das war heute wirklich das Aufregenste.

Heute waren wir nicht laufen, sondern es gab eine Runde Krafttraining und Yoga. Nudeln gabs natürlich auch wieder. Dazwischen: Büro, beide, mit Kopfhörer. Ich mag die Musik von CP nicht so sehr und er mag meine Podcastquatscherei auch nicht wirklich. Dazwischen: Kaffee. Abends noch eine Stunde Webinar, ich liebe dieses bequem von zuhause aus lernen. Tja und dann war der Tag schon vorbei.

Mit Moni hab ich mal über das Thema Lagerkoller geschrieben, und wir haben beschlossen, das Thema morgen abend live auf ihrer Terrasse (mit Coroooni-Abstand selbstverständlich) nochmal durch zu gehen. Wir haben uns eine Weile nicht gesehen und schon lange nicht mehr richtig gequatscht. Hoffentlich ist das Wetter morgen so, das wir draußen sitzen können!

Frühstück: Croissants, Kaffee
Mittagessen: Vesper und grüner Spargel – Tomaten – Salat
Abendessen: restliche Nudeln in der Pfanne mit Ei, Salat

Früh sind wir nach dem Aufstehen gleich mal mit Gine eine Runde durch den Wald gerannt. Es sah zwar nach Regen aus, wir sind aber dann doch im schönsten Wetter durchgekommen. Der Regen kam dann nach dem Mittagessen und hat dem Garten gut getan, aber es könnte gerne noch ein bisschen mehr kommen.

Heute habe ich dann den wöchentlichen Großeinkauf gemacht. Seit gestern ist Maskenpflicht, da wollte nicht gleich am ersten Tag dabei sein. Meine Bedenken waren, das hier die Verweigerer auf die Klugscheißer treffen, und es dann jede Menge Stress gibt. Also erst heute… es war dann wirklich schön leer, jeder hatte eine Maske auf, und ich hab alles bekommen was ich wollte. Knoblauch! Und sogar so ein aufblasbares rotes Ding, in Bananenform, um faul in der Sonne zu liegen!

Der Tag war geprägt vom großem Abfucken der Wirecard. Bisschen mit einem Mit-Zocker rumgeheult und gejammert, und letztendlich habe ich dann die Nachrichten abgeschaltet. Was solls.

Nach dem Feierabend habe ich die tolle rote Banane getestet, und meinen Lieblingspodcast dabei angehört und laut im Garten gelacht. Da ich die Kopfhörer auf hatte, hat es sich für die Nachbarn so angehört, als wenn ich random einfach so im Garten rumlache wie bescheuert. Passt.

Abends kam Peter vorbei, die Jungs haben Samstag Großformat fotografiert, heute habe ich alles bearbeitet und fertig gemacht, und dann konnten die zwei in Ruhe über das Ergebnis fachsimpeln. Spoiler: Geiler Scheiss. Wird vielleicht CP mal auf seinem Blog was zeigen.

Mal abgesehen von den Wirecard Arschlöchern war der Tag super schön!

Frühstück: frisch mitgebrachte Croissants und Kaffee 
Mittagessen: Rest Nudeln und Knobi, Salat
Abends: Vespern 

Technik: Grausam… nur 1 Min fixiert, 3 Min gewässert und mit einem Tempo trocken gerubbelt. Arg wüschte Entwicklung ever.
Deshalb gings
a) schnell und wurde dabei aber
b) fusslich wie’d Sau. Aber: ich will ja auch irgendwann ins Bett. 😉

Kondensstreifen: weil es im Moment eigentlich keine gibt. Das erste Flugzeug seit langem über Schwabbeach.
Peters Maskenlösung: Kreativ, aber hält nicht lange (siehe nächstes Foto).
Bananenbilder (man stellt sich das Rot bitte vor): hat CP aufgenommen. Der Fuchs, mit Gegenlicht. Gefallen mir supergut.

Montag. Früh joggen, wir waren erstaunlich schnell heute, könnte dran liegen das ich Kopfhörer auf hatte und Podcasts gehört habe. Dann Büro… nebenher noch Filme entwickelt, Wäscheberg erst bestiegen und dann abgetragen, Betten frisch bezogen und so Zeugs halt. Prokrastinations-Arbeiten. Man arbeitet, um andere Arbeit nicht machen zu müssen. Klappt super. Nebenher hab ich die ganze Zeit drauf gewartet, das ENDLICH mal Wirecard ihren dämlichen Bericht veröffentlicht.

Mittags hab ich dann Pizzateig gemacht, lange gehen lassen und abends kamen meine Eltern vorbei. Sie waren ewig nicht da, hab mich so gefreut! Auf der Terrasse gabs mit Abstand Pizza frisch aus dem Ofen (garantiert Virenfrei eben) und Sekt. Mama hat mir einen Strauss von meinen Lieblingsblumen mitgebracht: Maiglöckchen. Das ganze Wohnzimmer riecht jetzt danach <3

Zum Abschluss habe ich mir einen live Youtube Stream von Marc Rebillet angesehen. Ich liebe diesen Typ. Er macht den Schnurrbart wieder on vogue UND Musik from the scratch. Es gibt eine Telefonnummer, man ruft an und erzählt ihm etwas, aus dem er dann einen Song macht. Ein Pärchen zum Beispiel, sie haben eine Corona Affair und hatten ein French Weekend with Cheese and Wine and French Kissing. Ein Typ aus Dänemark wollte etwas zum joggen gehen. Space and Time – coole Ideen und tolle Songs. Super Show – hab dazu allein im Wohnzimmer getanzt. Das gehopse hätte niemand sehen wollen 😉 ich hatte aber echt Spaß dabei. Kann man sich wirklich mal ansehen.

Frühstück: Croissants und Käffchen wie immer
Mittagessen: Nudeln mit Knoblauch, Salat
Abends: selbstgemachte Pizza

Frühstück im Bett, eine super schöne Laufrunde im Wald bei Sonnenschein – und zum Abschluss ein Gitarrenkonzert in der Kirche Bad Wimpfen. Das war der perfekte Sonntag!

Konzert UND in der Kirche, wie soll das zusammen gehen in Zeiten von Corona? Serdar hat uns gebeten, ein Musikvideo von ihm zu machen – und hatte dazu den Schlüssel von der Kirche. Mit Abstand und nur zu Dritt konnten wir so in Ruhe fast drei Stunden zusammen arbeiten. Bis die Finger zu kalt zum spielen geworden sind… morgen werden wir das Material sichten und hoffentlich ist etwas passendes dabei. Und dann gehts an den Schnitt. Ich hab das schon eine Weile nicht mehr gemacht, aber irgendwie wirds schon klappen.

CP und ich haben uns jeweils ein neues Fotobuch bestellt, und jetzt nach dem Essen werden wir uns gegenseitig unsere neuen Schätze zeigen und Fotos besprechen. Seins hatte ich auch schon im Blick, freu mich also auf Beide!
Meins: Personal Best. Der umfassende Bildband zum Lebenswerk der Fotografie-Legende Elliott Erwitt
CPs: 1/8 sec. Vertraute Fremde: Familiar Strangers von Jim Rakete

Frühstück: Croissants und Kaffee im Bett
Mittagessen: Reste von gestern und Vesper, Salat
Snacks: Kuchen von Moni
Abendessen: Würstchen, Salat, Brot

Technik: Die gute Porst von meinem Papa, ich liebe das 1.4er Objektiv.
Film HP5+ @3200 mit Ilfotec DDX 1+4

Heute hab ich mich komplett fremd bekochen lassen. Und das war mal wieder nötig. Ich kann meine Nudeln, mein Salat und mein Vesperkram NICHT MEHR SEHEN. Alter… Und so kams, das ich bei CP ein Frühstück vorbestellt habe. Von neun bis zehn hatte ich ein Webinar, um mich dann kurz nach zehn fett auf die sonnige Terrasse zu sitzen und mir Croissants, Brot, Blaubeeren, Frischkäse, frisch gekochte Eier und Kaffee servieren zu lassen.

Nach einer Runde Sofa war ich dann so weit, das wir wandern gehen konnten. Heute wollte ich kein Sport mit hohem Puls, was gemütliches, also eine 12km Tour wandern. Hahaaaahaaa. Ja, wir und gemütlich. Einmal falsch abgebogen, Berg hoch, insgesamt waren es dann 15km mit hohem Puls. Es war super schön, aber ich war hinterher echt platt und hatte hunger… was war ich froh, als ich endlich endlich unser Auto gesehen hab. Und wir sind dann sofort beim Döni vorbei. Da waren wir ewig nicht… was für zuhause mitgenommen und auf der Terrasse hab ich das weggeatmet in einem Zug. Danach war ich im Fresskoma und bin ins Bett für Mittagsschlaf.

CP war dafür mit Peter unterwegs, sie haben Lucia, die 13×18 Kamera gassi geführt und waren so an die drei Stunden unterwegs. Als sie ankamen, war ich grad in der Aufwach-Phase und bin im halbtran auf der Terrasse gewesen. Bisschen eskaliert der Bubu.

Zum Abschluss sind wir zu Marcello. Der hat seit heute auf und wir hatten mal wieder so richtig richtig tolles Essen mit allem drum und dran! <3 wow. Das hab ich echt vermisst. Wir haben aber unsere üblichen Portionen gar nicht mehr geschafft… anscheinend schaufeln wir uns zuhause doch nicht mehr so zu wie bisher.

Jetzt noch Sofa und dann wars das mit dem fremd bekocht werden – Tag. Könnte von mir aus morgen direkt so weiter gehen 🙂

Frühstück: von CP liebevoll mit allem drum und dran auf der Terrasse
Mittagessen: Döni macht schöni!
Abendessen: Gyros und Rindersteak mit Feta-Balsamico-Zwiebeln und Kroketten und Salat

Technik: Russische Horizont mit einem FP4+@125
Die Kamera ist eine Rundum-Guck Kamera. Wenn man auslöst, fährt das Objektiv praktisch einmal 120 Grad rum. So kann man Panoramafotos machen, die Negative sind 35mm, und länger als die üblichen die man so kennt.
Man guckt man durch den Sucher, mit einer Wasserwaage, damit man ordentlich das Panorama hin bekommt. Ich lass den Sucher allerdings am liebsten weg und halte die Kamera gerne zu hoch oder zu nieder – so entstehen diese verbogenen Panoramas. In dem Link oben sieht man ein Panorama ohne Verkrümmung. Ich mags lieber schief.
Ich liebe die Kamera, aus Metall und so gebaut, das man sie auch locker als Hammer nehmen kann. Die Russen wissen halt, wie man Waffen baut.

Früh hab ich als erstes gelesen, was Trump von sich gegeben hat. Wir leben in einer surrealen Zeit. Der Präsident von Amerika empfiehlt, das man das Virus mit Licht, von innen im Körper oder durch die Haut oder so – oder einfach durch Injektion von Desinfektionsmittel heilen könnte… ich bin fassungslos. Ich bin im unwahrscheinlichsten Paralleluniversum gefangen. Das sind seine Worte:

“Supposing we hit the body with a tremendous, whether it’s ultraviolet or just very powerful light, and I think you said that hasn’t been checked but you’re going to test it. And then I said, supposing you brought the light inside the body, which you can do either through the skin or in some other way, and I think you said you’re going to test that too. Sounds interesting,” Trump said, turning toward Bryan. “And then I see the disinfectant where it knocks it out in a minute, one minute, and is there a way we can do something like that? Like injection inside or almost a cleaning because, you see, it gets in the lungs and it does a tremendous number in the lungs, so it’d be interesting to check that. You’re going to have to use medical doctors, but it sounds interesting to me.” (markiert: mein Lieblingssatz)

Vor einem Monat hat ein Ehepaar aus Arizona schon umgesetzt was er öffentlich empfohlen hat. Sie tranken Reinigungsmittel für Aquarien, da es Chloroquinphosphat enthält – was Trump vorher als „Game Changer“ bezeichnet hat. Sozusagen als Hausmittel gegen Corona – das sie übrigens überhaupt nicht hatten. Präventiv sich selbst vergiftet – der Mann starb, die Frau wirds wohl schaffen. Es war übrigens ihre Idee, wo wir wieder bei dem Apfel wären, damals im Paradies. Oder beim Darwin Award.

Letzter Homeoffice Tag vor dem Wochenende, und so hat CP heute früh gleich mal verschlafen. Ich bin schon zwei Stunde vor Laufstart auf gewesen, Kaffee getrunken, Zeitung gelesen… und stand Punkt acht in Joggingschuhen unten an der Tür bereit… und hab mich gewundert. 😉 Also haben wir den Tag doch gleich am PC mit Frühstück gestartet und waren erst kurz vorm Mittagessen eine Runde im Wald.

Mein Webinar lief den ganzen Tag, ich war mehr oder weniger aufmerksam… und ansonsten war der Tag eher konstant. Deshalb auch keine neuen Fotos, denn es war tatsächlich nichts sehenswert heute. Oh nur eins noch, ich war Großeinkauf machen – und – es gab KEINEN KNOBLAUCH MEHR! Knoblauch ist das neue Klopapier.

Highlight des Tages: Marcello hat mich angerufen, ab morgen hat er wieder auf! Essen zum Abholen – also keine gemütlichen Proseccorunden… aber doch schon mal wieder Marcello essen! Hach ich freu mich!

Frühstück: Vollkornbrot mit Frischkäse, Eier, Kaffee
Mittagessen: Salat, Nudeln von gestern mit Ei in der Pfanne
Kaffeetrinken: Monis Kuchen
Abendessen: Einfach nur Käsbrot

Den ganzen Tag im Büro verbracht, aber vorher und hinterher Sonne getankt. Vor dem arbeiten gabs eine Runde joggen in der Frühlingssonne – und abends eine Radtour.

Mein Lager Quarantänekoller von gestern ist wieder abgeflacht und ich war ganz zufrieden mit meiner Welt. Es gab ja zwischendrin auch den tollen Käsekuchen von Moni. Glückshormone auf dem Teller, Kaffee dazu. <3

Neben Negative für CPs Buch scannen und Bürokram hab ich ein Webinar verfolgt. Zum Lieblingsthema: Börse, Aktien, Trading und Psychologie dazu. Durch Corona werden jetzt viele Veranstaltungen einfach ins Internet verlegt – und kostenlos angeboten. Super praktisch… Morgen gehts weiter.

Frühstück: Vorm PC Rührei, Croissant, Kaffee
Mittagessen: Nudeln mit Knobi, Grüner Spargel Tomaten Salat
Zwischendrin: Käsekuchen und Apfelkuchen von Moni (hatten wir gestern ganz vergessen)
Abends: Grillen (Würstchen und Maiskolben) plus Salat

Ausnahmsweise waren wir früh nicht laufen, sondern haben stattdessen mal länger geschlafen. Ausgeschlafen und mit Sonnenschein im Büro dann ab neun am PC gestartet. Homeoffice ist einfach schön.

Zwischendurch gabs Yoga + Krafttraining und am Abend dann das Highlight des Tages: unsere fertig gerahmten Fotos für die Ausstellung bei Susi (Künstlerin, tolle Sachen) im Rahmengeschäft Kunst & Rahmen in Neckarsulm abholen. Gut, die Ausstellung wird ja erst nächstes Jahr stattfinden, wir haben uns trotzdem richtig gefreut! Die Fotos werden wir jetzt bei uns aufgehängt, dann freuen wir uns bis zur Ausstellung jeden Tag dran 🙂

Ansonsten geht mir die Quarantäne immer mehr auf den Keks. Wir haben es richtig schön, können von Zuhause aus arbeiten, haben einen Garten, das Wetter ist super und wir können laufen gehen… und treffen außerdem ja auch noch Peter, Gine, die Schmölls oder andere Leute mal (auf Distanz). Aber… weggehen, essen gehen (hach!!!), irgendwo jemand zum Kaffee treffen. Livemusik, ins Theater. Überhaupt… das die Tage sich mal wieder unterscheiden. Im Moment verschwimmt alles so, was jetzt gestern oder vorgestern war, ist alles so gleich. Und ich würde mich gern auf was freuen. Urlaub. Oder eine Party. Und ich vermiss meine Eltern. Ich seh sie zwar mal kurz im Garten von weitem, aber zusammen sitzen, in Arm nehmen… das fehlt einfach. Und uns gehts ja wirklich super… aber ein bisschen was fehlt halt doch.

Frühstück: Croissants, Kaffee
Mittagessen: Grüner Spargel – Tomaten – Salat, dazu Reis und Vespern, Joghurt mit Blaubeeren
Abendessen: Nudeln mit Knobi, Salat

Quarantäne und viele freie Abende setzen Kreativität frei. Das haben wir heute früh mal wieder an Gine beim joggen gesehen, die uns ihre Pläne und Ideen fürs nächste Jahr erzählt hat. So gut unterhalten war die Joggingrunde – trotz schwerer Füsse – ratzfatz vorbei.

CP arbeitet weiterhin nach Feierabend an seinem Buch Orofed – und ich hab ab heute eine neue Aufgabe. Alle Fotos, die darin vorkommen, müssen für den Druck nochmal neu gescannt werden. Also die jeweiligen einzelnen Negative aus fetten Ordner raus ziehen, putzen, scannen, bearbeiten. Schritt für Schritt näher am fertigen Buch.

Nach der Arbeit wollte ich unbedingt noch raus in die Sonne. Und dann hab ich so lange an CP rumgenölt, das er endlich sein Fahrrad aus dem Schuppen geholt hat. Nach einem Kilometer ich dann so: äääh das ist ganz schön kalt mit dem Wind… fahren wir zurück? Außer Spesen nix gewesen 😉 war trotzdem schön, und ein hoch auf meinen geduldigen Mann.

Abends kam Peter auf ein Hops vorbei und hat eine Flasche Sekt auf die Terrasse mitgebracht und so hatten wir nach allem doch einen schönen Arbeitstag-Abschluss.

Oh und Gine hat mich bei so einem Whatsapp-Challenges-Ding getaggt. Mit Video. Drei Leute herausfordern, jeweils mit einem Getränk was zu demjenigen passt – und der muss dann dasselbe machen. Ich bin ja so gar nicht für das Whatsapp-Herausforderungs-Zeuchs… und hab dann mein Video auch etwas anders gemacht. Unter den Fotos hab ich noch die Videos verlinkt, für alle die in Quarantäne sowieso zuviel Zeit für jeden Quatsch haben. Und dann versteht man auch die Überschrift mit der Zahnfee.
Falls jemand mitmachen möchte – fühlt euch einfach von mir getaggt.

Frühstück: Traditionell Croissants mit Kaffee am Homeoffice-Arbeitsplatz
Mittagessen: Salat, Tomatenreis, Spiegeleier
Abendessen: Frisches Brot mit Frischkäse, Käse, Eier, Antipasti, Salat

Nominierung von Gine

Meine Nachricht an die Zahnfee

Nach dem Joggen bin ich gleich – noch vor dem duschen – zum Kik gefahren und hab nach einem Hüpfgummi gesucht, da ich noch Masken nähen wollte. Seit heute haben nämlich wieder einige Geschäfte auf. Und ich denke das es vielleicht doch noch zur Maskenpflicht kommt – zumindest in Läden und im Bus.

Die Tochter meiner besten Freundin hat heute Geburtstag. Und sie bekam (neben einem üblichen Geschenk natürlich) auch noch das Coroni-Päckätsch: selbstgenähte Gesichtsmasken. Und da ich ja die beste Tante der Welt sein will, gabs auch noch Schokobons dazu.
Ihr Kommentar: naja… die mag ich ja nicht so…
ich: was magst du denn, damit ich das weiß – fürs nächste mal?
Geburtstagskind: WURST!!
Hätte ich ja mal selber drauf kommen können, mit was man Kinder glücklich macht! 😉 Monis Kinder sind einfach die Coolsten.

Handstand hab ich heute auch wieder geübt, aber ich bin dann doch zu faul… zweimal am Tag an die Wand lehnen macht vermutlich noch keinen Kopfstand-Yogi aus mir.

Früstück: Croissants + Käffchen am PC
Mittagessen: Salat und belegte Brötchen, Joghurt mit Blaubeeren
Snack: der Rest vom Apfelkuchen!! Allerdings gleich von Moni wieder einen Berg Kuchen bekommen, es wird nicht alle bei uns 😉
Abendessen: CP hat gegrillt, ich hab dazu Salat gemacht und Tomatenreis

Super gut ausgeschlafen um acht aus dem Bett gesprungen, und mich endlich mal diesem Hype um Pamela Reif angeschlossen und Youtube Sport gemacht. Obwohl… Hype in diesem Sinne ist hier garantiert falsch – man müsste bei mir sagen: Jahre danach, als es dann nicht mehr cool war, irgendwie auf den Trichter gekommen. Anyway… man kann sich bei ihr ein Muskelkater abholen.

Um zehn hab ich dann CP geweckt, und er hat direkt den „heute kein Sport“-Joker gezückt, und kam erst gegen halb elf zum sonntäglichen Verwöhnfrühstück gewackelt. In diesem Sinne war dann der ganze Tag, weder Joggen, noch Yoga, noch Fahrrad fahren. Dafür Sonnenschein und Kuchen. Fotos für CPs #stayhome Projekt gemacht. Essen bei Gine geholt und danach gabs Mittagschlaf. So muss Sonntag sein. Ein kurzer Besuch von Peter gegen Abend und nach dem Essen eine Runde Kniffel.

Könnte von mir aus morgen direkt so weiter gehen.

Frühstück: Croissants und Brot und alles was der Kühlschrank so hatte, Blaubeeren und O-Saft
Mittagessen: Rückensteaks mit extra viel Soße, Bärlauchknödel mit Gorgonzolasoße vom Weingut Weihbrecht
Zwischendurch: Apfelkuchen, Kaffee
Abendessen: Zucchini-Mais-Salat, Schwobbacher Käs (heute mittag schon für abends mit vom Weingut) und Brot, Käsewürfel und Vesper

Heute haben wir die Rundfahrt von CPs Fotoprojekt #stayhome mit einem kleinen Geburtstagsbesuch verbunden. Die kleine Sally hat Geburtstag und wir haben ein kleines Geschenk vorbei gebracht und auch gleich die Fotosession dran gehängt. Und bei Ani und Chris waren wir auch. Es ist schön wenn wir jetzt Freunde sehen, aber auch seltsam so ohne umarmen, und nur auf der Strasse von weitem ein bisschen quatschen. Aber wir wollen ja auch keine superspreader sein, wenn wir wegen den Fotos von Haus zu Haus fahren…

Beim joggen heute früh hab ich gequatscht, und eine Fliege hat das zum Anlass genommen, mir richtig volle Kanne in den Mund rein, den Hals runter und die Abzweigung in die Lunge zu nehmen. Wie dumm kann man sein (also ich, Mund zu wäre eine Option beim joggen). Auf jeden Fall hab ich da bestimmt zehn Minuten ständig gehustet, ausgespuckt und beim weiter joggen ständig geräuspert und gehustet wie ein räudiger Köter. Und wow. Die Blicke der zwei Muttis mit Kinderwagen hätte ich fotografieren müssen. Die haben mich vermutlich für die größte Virenschleuder Europas gehalten. Boh ey, ich hatte kein Corona, sondern nur Fliegenschnodder in der Lunge.

Zuhause wurde es dann einfach nur gemütlich. Ich hab mir ein Feuerchen gemacht, CP hat seine Stadt weiter gebaut, und es gab mal wieder… RICHTIG! … Nudeln.

Frühstück: Croissants, Joghurt mit Blaubeeren
Mittagessen: Nudeln mit Bärlauch und Knobi, Salat
Zwischendrin Apfelkuchen auf der Terrasse in der Sonne
Abendessen: Nudeln. Mit Ei.

Angesteckt durch die Nachbarn, die durch Dauer-Homeoffice auf einmal die Gärtner der Nation geworden sind, wurde heute auch unser Rasen vertikuliert. Das erste Mal in seinem Leben. Gegen den Strich ausgebürstet wie eine alte Katze – und auch genauso viel Material liegen lassen. Unsere Moosfläche wird dieses Jahr also eine Rasenfläche werden. Im Moment wirkt er ein bisschen wie ein gerupftes Huhn, aber ich lass mich gern überraschen. Der ganze Aufwand für supergrünen Rasen.

Ansonsten: braves arbeiten, Wäsche waschen und (zumindest ich) ein Mittagschlaf. Der war so gut, das ich aufgewacht bin und nicht wusste welches Datum, Jahr oder Paralleluniversum gerade ist.

Abends haben uns Nadine und Matthias Essen vom Weingut Weihbrecht mitgebracht, Abstands-essen auf der Terrasse bei Sonnenschein! Das war richtig schön <3

Frühstück: Nach dem laufen gabs Croissants und Kaffee am Schreibtisch
Mittagessen: Nudeln von gestern… dazu Salat
Abendessen: Besenteller, Schwobbacher Käs und Brätbrot, von Lena und Gine mit viel Liebe gemacht

Das war mir eigentlich schon gestern nach der Rede von Frau Merkel klar, aber heute habe ich auch mit der Verantwortlichen der Ausstellung telefoniert – die Ausstellung wird erst nächstes Jahr stattfinden. Aber lieber so. Denn auf eine Ausstellung ohne Vernissage, Party, interessanten Gesprächen und Veranstaltungen… kann mans gleich lassen. Lieber jetzt die Vollbremsung, als Ende Mai der Crash.

CP hat heute sein neues Fitnessband bekommen (ein fitbit charge 4 special edition), und gleich mal im Büro durch professionelles Hüpfen ausprobiert. Sieht schick aus. Jetzt wird er noch schneller joggen, befürchte ich… 😉

Als ich heute früh einkaufen war, hatte ich eine selbstgenähte Maske auf. Gestern wurde ja in der Pressekonferenz dringend empfohlen, eine Maske zu tragen. Ich war enttäuscht, dass keine Maskenpflicht im Supermarkt wie zum Beispiel in Jena festgelegt wurde. Denn so fühlt man sich irgendwie seltsam mit dem Ding. Es waren zwar noch ein paar andere mit Masken da, aber man wird immer noch seltsam angesehen. Aber einer muss ja anfangen… für Moni und ihre Kids habe ich auch welche Probe genäht und heute Abend anprobieren lassen wegen der Größe. Da mach ich jetzt mal ein paar, denn wenn die Schule los geht, werden die Schüler wohl zumindest im Bus welche tragen müssen. Kann auf jeden Fall nicht schaden, wenn sie welche bereit liegen haben. Und CP konnte auf der Radtour zu Moni sein Fitnessband testen.

Frühstück: nach der Joggingrunde Rührei, Croissants, Brot
Mittagessen: Vesper und Salat auf der Terrasse
Abends: Ja. Schon wieder Nudeln. Mit Würstchen und Salat. Kanns selber langsam nicht mehr sehen.
Shopping-Highlight: Ich hab heute Klopapier UND Küchenrollen bei Lidl bekommen.

Eigentlich haben alle in den letzten Tagen nur drauf gewartet, was bei der Konferenz von Merkel und den Regierungschefs raus kommt. In allen Zeitungen standen schon die unterschiedlichsten und wildesten Vermutungen. Ich habs irgendwann nicht mehr gelesen, und erst ab vier den Livestream der Pressekonferenz auf Youtube laufen lassen. Um 18 Uhr kam dann endlich Frau Merkel mit Gefolge ins Bild.
Das Ergebnis ist jetzt eine Mischung zwischen Lockdown verlängern UND schrittweise lockern.
Kleinere Geschäfte dürfen ab nächster Woche wieder öffnen, Personenabstand muss weiterhin mindestens 1,5 Metern betragen und im Supermarkt und den Öffentlichen sollen nun alle Masken tragen. Schüler dürfen ab 4.5.20 anfangen, zumindest ein Teil davon. Die Eltern werden dann vermutlich sofort zum Frisör rennen, denn die machen am selben Tag wieder auf. Alle Großveranstaltungen sind bis Ende August verboten. Die Tracing-App wird kommen.
Es wird nun immer in 14 tägigen Abständen neu bewertet und neue Regeln bekannt gegeben. So gesehen weiß ich jetzt wieder nicht, wie es mit der Ausstellung aussieht. Aber ich kapier immer mehr, das das wohl dieses Jahr nix wird.

Gestern früh wars beim joggen so kalt, das ich da schon gedacht habe, ich hätte mich wärmer anziehen müssen. Heute Nacht hatte ich dann gleich mal ein bisschen Halsweh. Aber nach zwei neo-angin Lutschtabletten war alles wieder gut. Komisches Herbstwetter, den ganzen Tag Sonne, und früh dann gefrorenes Wasser im Garten.

Nach dem Feierabend gabs eine Runde Yoga und danach sind wir mal durchs Dorf geschlendert, haben Zwiebeln in der Schüll-Scheune geholt, Peter und Anita gesehen und ein bisschen Sonne getankt.

Frühstück: Croissants, Kaffee, Ei am Schreibtisch
Mittagessen: Grillreste von gestern, Salat
Abends: In Gedenken an den Seniorchef von Bürger Maultaschen, der an Covid-19 gestorben ist, gibt es heute Abend bei uns Bürger Maultaschen. Mit Ei und Salat.

In meiner kleinen Welt war es heute… ereignislos. CP ist abgedampft zum Kunden, ich hab Filme entwickelt, gescannt und bearbeitet und vor mich hin geschafft… Kein einziges Foto gemacht für mein Daily Blog. Gefühlter Stillstand.

In der Welt da draußen: auch nur warten. Frau Merkel berät sich morgen mit den Länderchefs und heute hat man schon viele Exit-Strategien gehört – alles aber nur Vermutungen. Ich sitz wie auf Kohlen und will auch endlich wissen wie es weiter geht. Wird unsere Ausstellung stattfinden? Diese Ungewissheit macht uns alle fertig. Wenn es schon einen Plan geben würde, wäre das Abwarten nicht so nervig. Wenn man denn auch endlich wieder planen könnte. Arbeiten, Kneipen öffnen, Urlaub, oder Besuche, Veranstaltungen. Bis es den Exit offiziell gibt: Stillstand.

Und – Stillstand an der Börse. Diese hatte heute einen technischen Aussetzer. Schon heut früh hab ich gedacht, das die Börse heute komisch ist. Keine Bewegung, einfach nix. Nach der Volatilität der letzten Wochen war das… seltsam. Ich wollte neugierig verfolgen, wie der Dax nach dem langen Osterwochenende weiter läuft, und – er ist einfach stehen geblieben. Irgendwann kam dann die Meldung, das es technische Probleme bei Xetra gab, und die Börse vier Stunden eingestellt war. Vier Stunden! Die heutige Dax Kurve ist wirklich mal was, das man nicht oft sieht… Still… ihr wisst schon… stand…

Das Highlight des Tages war das gemeinsame Laufen früh mit Gine, und abends der kurze Terrassen-besuch von Peter.
Und bei Rossmann gibts übrigens immer noch kein Klopapier. Dafür bei Lidl Rotkäppchen Sekt im Angebot.

Frühstück/Mittagessen: Salat, Vesper
Snack: restliche Kuchen
Abendessen: Salat, Grillen

Das Fotoprojekt #stayhome von C.-P. nimmt langsam Gestalt an, eine Webseite gibt es inzwischen und auch schon einige Freiwillige.

Und so konnten wir heute einige Familien abklappern und ans Fenster locken. CP macht hier immer erst Fotos mit der Rolleiflex für die Gesamtsituation (also das komplette Haus möglichst) und dann noch mit der Hasselblad und 350er Teleobjektiv einzelne Portraits der Bewohner. Da sammeln sich ein paar Filme auf jeder Tour an… Je nachdem wie ich zum entwickeln komme, wird man auf der Webseite bald mehr zu sehen bekommen.

Wer Lust hat mitzumachen, kann am besten direkt an CP eine Whatsapp schicken: 01607138133 <3

Durch das Projekt war unser Tag also ganz nach CP getaktet. Ich hab mich ganz nach ihm gerichtet, er musste heute den Plan machen. Also sind wir erst mal im Bett geblieben zum Frühstücken und erst halb zwölf mal raus gekrabbelt. So sieht das aus, wenn ich mal die Zügel aus der Hand geb. Schön wars 😉

Frühstück: Croissants, Kaffee
Mittagessen: Bärlauch-Nudeln, Salat
Snack: Kuchen, der immer noch nicht alle ist…
Abendessen mit Anne und Uwe per Skype: Bärlauch-Nudeln, Salat. Wer hätts gedacht 😉

Technik: Minox GT-E wieder, allerdings ist sie seit dem letzten Absturz nicht mehr ganz dieselbe. Da sie im großen und ganzen aber doch ihre arbeit macht – mehr oder weniger – darf sie weiterhin mitspielen. Mit so viel Macken machts jetzt auch nichts mehr aus, wenn ich sie grob in jede Tasche werfe zum mitnehmen.

CPs Haare wachsen mit einem Tempo, das ich mich frage, ob er demnächst ein Heavy Metal Dude wird, im Circle Pit in der ersten Reihe – oder ein Hippie mit Tütchen am Lagerfeuer. Optisch wäre beides demnächst möglich.

Der Osterausflug war diesmal mit dem Fahrrad. Das hübsche Schweinchen vom Titelbild haben wir unterwegs gesehen. Auch ein schönes Haustier. Im Schrebergärtchen von meinen Eltern gab es dann Sekt – natürlich mit Abstand. Hier wird schon wieder fleissig alles angebaut, und im Herbst werden wir wieder mit Paprika, Tomaten, Zucchini und Mais versorgt. Richtig schön wars.

Immer wieder denke ich daran, das unsere Ausstellung vielleicht aufs nächste Jahr verschoben wird. Offiziell abgesagt ist sie noch nicht, und diese Woche habe ich schon mit dem Verein telefoniert. Wir sind alle noch ein bisschen hin und her. Am 19. oder 20.04. werden wir ja vielleicht mehr wissen.

Frühstück: Croissants wie immer, dazu Kaffee, Brot, Rührei, auf der Terrasse
Mittagessen: Salat und Vesper
Abends: Grüner Spargel Salat und Knobi-Bärlauch-Nudeln

Rumhängen-Tag gestern – heute Besuchs-Tag. Früh war Hannah und Pietro da, und haben von uns was abgeholt. Käffchen und Croissants auf der Terrasse. Das war so schön mit den Zweien. Eine kleine Doku über Hannah kommt demnächst im Fernsehen, sie hat den Mannheimer Kunstpreis gewonnen. Am besten kann man ihr bei Insta folgen, da kommt dann sicher auch rechtzeitig der Hinweis auf die Doku. Im Moment sind alle Ausstellungen abgesagt… aber ich hoffe bald gehts weiter und man kann wieder ihre Arbeiten sehen! Bis dahin einfach mal ihre Seite besuchen <3

Im Weingut hab ich Gine besucht und Essen und Wein eingesammelt, und bin als Besen-Essen-Dealer im Tütchen bei meinen Eltern vorbei. Nach dem Joggen haben wir dann noch unser Essen frisch abgeholt. Lecker wars!

Mittags kam Peter auf ein Sprung vorbei, hat seine Negative abgeholt die ich für ihn entwickelt hatte, auch hier gabs spontan Käffchen und Kuchen auf der Terrasse.

Insgesamt ein toller Tag, richtig schönes Wetter, ein perfekter Ostersamstag. Die Faulheit von gestern war vorbei, laufen waren wir heute auch wieder und ich bekomme langsam ein bisschen Farbe.

Neben der Minox hatte ich heute die Beroquick am Start, eine alte Blech-DDR-Kamera. Die war heute aber nicht so richtig überzeugend, die Fotos sind unscharf, und ich glaube sie macht auf die Negative auch Kratzer mit der Rückwand. Muss ich dringend nochmal genau untersuchen. Zudem hab ich die Belichtung verbockt und die Fotos von meinen Eltern sind nichts geworden.
Dafür war der Lieblingsfund im Schrank heute die kleine Tessina. Eine Minikamera fürs Handgelenk. Hier muss man den Film selbst konfektionieren – und sie macht winzige Hochkant-Negative. Ich hatte sie lange nicht in der Hand und hab erst wieder ein Moment gebraucht bis ich sie kapiert habe. In der Schweiz erfunden und lässt sie sich, genau wie eine kleine Schweizer Taschenuhr, aufziehen. So wird der Film automatisch nach dem Belichten weiter transportiert. Ein Rubinlager verringert die Reibung, sie ist handmontiert und besteht aus mehr als 200 Präzisionsteilen. Ein absolutes Liebhaberstück.
Jetzt wird sie wohl die Minox in den nächsten Tagen ablösen als tägliche Kamera. Wenn das so weiter geht, knipse ich alle Kameras mal wieder durch mit diesem Projekt. Die würden sich freuen, der Schrank ist voll mit gelangweilten Goldstücken 😉

Frühstück: Mit Hannah und Pietro Croissants, Espresso und Kuchen
Mittagessen: Besenessen von Gine – ich Salzfleisch mit Sauerkraut und CP Sauerbraten mit Spätzle und Rotkraut
Kaffeetrinken mit Peter: Apfelstreuselkuchen
Abendessen: grüner Spargel-Salat, und gegrillter Zucchini und Fleisch vom Grillmaster CP
Klopapier sind noch welche in der Vorratskammer. Nudelvorräte auch vorhanden. Kühlschrank ist randvoll.

Wir haben an Karfreitag das gemacht, was man eben so macht: Rumgehangen. Schlechter Gag, war trotzdem so. Frühstück kurz vor Mittag. Sofa. Mittagessen. Kuchen gebacken. Bubu. Selbstgemachter Eierlikör in Kühlschrank gestellt, mich in die Sonne gelegt. Manu kam vorbei, mit Zollstock-Abstand Sekt und Likörchen getrunken. Nix gemacht, kein Sport, trotzdem müde. Auch das ist eine Gabe.

Von Manuela hab ich heute leider keine Fotos gemacht, einfach vergessen beim quatschen und lachen – aber ich kann glaubhaft bestätigen, das sie fresh und sexy aussah wie immer.

Prepper Einkaufsliste:

Frühstück: Rührei, Croissants, Brötchen, Luxus
Mittagessen: Salat, was aufs Brot
Abendessen: Kuchen, Tiefkühl-Flammkuchen, Wein, Sekt, Eierlikör.

Früh hat Sibylle mir die letzte Fuhre an Marcs selbstgemachten Rahmen für meine Wetplates vorbei gebracht. Und zusätzlich frische Croissants für uns. Nach der morgendlichen Joggingrunde (Foto: leere Autobahn, da ist sonst immer Stau!) gabs also erst mal tolles Frühstück vorm arbeiten. Wir waren fleißig und gegen 13h dann Mittagessen. Draußen auf der Terrasse, gut gelaunt, lecker wars, mit viel Knoblauch.

Auf einmal ein Riesenknall, und eine Rauchwolke (Handybild). Da wars vorbei mit Hunger, mir war schlecht. Ich hab erst vermutet, das bei einem Haus der Gastank explodiert ist. Oder ein Traktor über eine verschollene Weltkriegbombe gefahren ist. Das jemand umgekommen sein könnte, den ich kenne. Und um unsere (freiwillige) Feuerwehrleute hatte ich auch Angst. Was wenn die da hin fahren und dann explodiert nochmal was?
Letztendlich war es ein Feldhäcksler der gebrannt hat und es gab es keine Verletzten. Erleichterung pur.

Nach dem Feierabend sind wir noch eine Runde Rad gefahren, Bärlauch holen. Der Knoblauch wurde um eine weitere stinkende Komponente erweitert.

Und was sonst so los war:

Politik:

Aktien:

Frühstück: tolle Croissants von Sibylle, Ei, Kaffee
Mittagessen: Salat, Vesper, Knobi
Abendessen: Endlich mal was von Michelle bestellt und abgeholt!

Können Einbrecher eigentlich Kurzarbeit anmelden? Laut Statistik sind zum Beispiel in Bielefeld die Wohnungseinbrüche pro Woche von 21 (Dezember) auf 1 (März) zurück gegangen. Man kann sich die finanziellen Engpässe der Einbrecher-Familien direkt vorstellen. Aber zum Glück gibt es Bielefeld ja gar nicht.
(Quelle: Handelsblatt, weitere tolle Infografiken des Handelsblatt hier)

CP war im Gegensatz dazu wieder Ausbrecher (Kundentermin), dann morgen nochmal Homeoffice – bevors ins Osterwochenende geht. Vier freie Tage, Zeit für eigene Projekte. Ostern an für sich fehlt uns nicht, meine Eltern besuchen wir mal im Garten – ein Glas Sekt mit weitem Abstand. Und unser Florian ist ja eh nicht da, vielleicht Skypen wir. Das Wetter wird super, Grillkohle ist da und ich freu mich auf die ruhige Zeit. Naja, also noch viel ruhiger kanns ja fast nicht werden. Ich würde echt gerne mit unserem Camperbus weg fahren, aber ich habs gegoogelt – nope, dürfen wir wirklich nicht. Wir könnten uns ja fürs Gefühl mal bei uns im Hof in den Bus sitzen, ein Bier aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Bikini um den Bus laufen. Wäre zumindest für die Nachbarn unterhaltsam.

Wöchentlicher Mittwoch-Skype-Termin mit Anne und Uwe wurde aufs Wochenende verschoben, da CP zu fleissig ist und nicht mit arbeiten aufhören kann. Aber Wochenende sind wir dann faul! Da wird gegrillt und geskyped!

Fotos sind heute eher so häusliche-Quarantäne-Stillleben. Maus liest die neue Vogue, bunte Eier sind gebunkert und unser Tschieses ist österlich geschmückt. Beim Einkaufen heut früh wollte ich heimlich einen Prepper fotografieren mit einem Ganzkörper-Tarnanzug und Schutzmaske, hab aber leider nur die Beine erwischt. Um die Ecke halten und knipsen ist feige und – offensichtlich – auch sinnlos. Ah und abendliche Joggingidylle. Heute habe ich tatsächlich nur sechs Fotos gemacht. War halt nix los irgendwie.

Frühstück war eher frühes Mittagessen, Mittagessen war eher frühes Kaffeetrinken, und Joghurt gabs auch. Sobald CP nicht da ist, bin ich ein chaotischer aus-dem-Kühlschrank-esser.
Abendessen: Knobinudeln mit Salat!

Heute mal wieder ein Alleine-Tag. CP ist ausgebüxt und zum Kunden gefahren. Ich hab mich inzwischen schon so dran gewöhnt, das wir aufeinander sitzen, das es heute seeeehr, sehr leise im Haus war. Nach dem Mittagessen erst mal einen schönen Bubu gemacht. Sehr verwirrend, dass Wikipedia diesen Begriff für Mittagsschlaf nicht kennt.
Danach hab ich brav meinen Papierkram gemacht und weiter Rahmen angemalt.

Gine und ich sind heute früh wieder zusammen laufen gewesen, mit zwei Meter Abstand durch den Wald. Da ich im Moment abartig viel Knobi und Zwiebel esse, war das nicht nur durch Corona bedingt. Peter war abends noch kurz bei uns auf der Terrasse auf ein Sektchen. Auch hier Abstand. Werden wir uns an den Abstand gewöhnen, oder fangen wir früher oder später wieder an uns zu umarmen?

Und… CP wollte unbedingt noch eine Runde Krafttraining plus Yoga machen. Wir kommen total fresh aus der Quarantäne. Oder wie CP sagen würde: Trainieren gegen den Verfall. Ich persönlich vermute ja, das er nur deshalb so fleißig ist, weil ich ihn an unsere Yoga-Trainierin Eliza verpetzen könnte…

Frühstück: Vespern mit Ei
Mittagessen: Salat und Vespern
Abendessen: Schnittchen, Käse und Sekt

Auf unserer neuen Joggingstrecke steht ein Schild, und im Vorbeirennen hab ich immer irgendwas mit HAPPY gelesen. HAPPY MURKS oder so. Ich habs dann mal fotografiert. Es ist deutlich langweiliger… dieser Weg ist nur nach einem ehemaligen Oberbürgermeister von Obersulm benannt. Ich bin schwer dafür, diesen Weg umzubenennen. HAPPY-MURKS-WEG. Würde generell auch besser zum Montag passen.

Früh hab ich Großeinkauf gemacht und festgestellt: Die Leute sind heute nicht mehr so entspannt wie letzte Woche, alle waren ein bisschen pissig. Kommt doch schon der Lagerkoller? Im Hause Malek ist alles noch gut, nur konnte CP heute zu den Nudeln kein Knobi essen, da er morgen tatsächlich mal wieder zum Kunden muss. Heute stink ich also allein vor mich hin. Dazwischen Homeoffice, im Sonnenschein Rahmen anmalen und Kuchen essen.

Abends sind wir auf einen Sprung zu meinen Eltern – ich hab ihnen selbstgemachten Eierlikör vor die Haustür gestellt und CP hat Fotos von ihnen gemacht – sie auf dem Balkon, er von unten. Bin echt gespannt auf sein Projekt. Ein Foto das er von mir gemacht hab, stell ich hier mal ein. Gefällt mir gut. Man darf also gespannt sein, aber bis jetzt ist noch nichts online…

Und mit Florian haben wir mal wieder lang geskyped. War so schön ihn zu sehen, und das es ihm in Dänemark gut geht!

Frühstück: Croissants und frische Brötchen mit Käse und Kaffee, direkt am Schreibtisch
Mittagessen: Knoblauch mit Nudeln (ich), Nudeln mit Pesto (CP), Salat und Blaubeeren
Snacks: Vom Kuchen, der IMMER noch nicht alle ist…
Abendessen: Salat, Nudeln und Netflix Haus des Geldes

Heute war der offizielle Starttag von CPs #stayhome – Fotoprojekt. Wir fahren zu Leuten die mitmachen wollen, und wir fotografieren von außerhalb aufs Grundstück, oder im Garten oder zumindest mit genügend Abstand Portraits von den Quarantänen-Wohngemeinschaften. So sind wir erst zu Moni und den Kindern gefahren und dann zu Nadine und Matthias – die Üblichen, wenns neue Ideen gibt 😉 der erste Film ist schon entwickelt und ich bin gespannt wann CP dann seine Website released. Wer mitmachen möchte, bekommt bei CP super gerne einen Termin: Whatsapp oder anrufen 01607138133.
(Nachtrag am 12.4.20: Webseite ist fertig!)

Bei mir gibts heute also so als Anfütterung die Making-Off-Fotos. Wir freuen uns auf die die wir besuchen dürfen!

Neben einer richtig schönen Joggingrunde der 12er Strecke (diesmal ohne verlaufen…) habe ich dann heute noch mit Manu geskyped. War schön sie zu sehen 🙂

Frühstück: Sonntagsverwöhnfrühstück mit allem was noch zu finden war plus Kuchen
Mittagessen: schnelles Vesper mit Salat, Kuchen
Abendessen: Salat, Würstchen mit Käsefüllung, Vesper. Ich hätte langsam wieder Lust auf Nudeln…

Draussen Sonne, drinnen Webinar. Viele Veranstaltungen, die abgesagt wurden, werden nun zum Teil kostenlos online angeboten. Find ich super. Und CP hat mir das Frühstück und einen kleinen Kuchen als Nachtisch zum Schreibtisch gebracht. So lässt sichs leben! Vor allem in Deutschland. Wenn man mal den Ausgangssperren-Blick nach Malaysia wirft, poppen einem einige Fragezeichen im Hirn auf. Das malaysische Ministerium für Frauen und Familie gab bekannt: Frauen sollen sich während der Krise weiterhin schminken, auf Nörgeln verzichten und auch keine bequemen Hausklamotten tragen. So wird der häusliche Frieden mit dem Ehemann aufrecht erhalten. Wow. Einfach nur Wow. Mittlerweile hat das Ministerium die Infografiken wieder von seinen Seiten gelöscht und ein Statement veröffentlicht: „Wir entschuldigen uns, wenn einige der geteilten Tipps (…) die Sensibilität bestimmter Gruppen berühren, (…)“ Aha. Zickig sind wir Weiber also auch noch. Schöner Artikel beim Fluter. Ich nörgel daraufhin meinen Mann an, wo denn das nächste Stück Kuchen bleibt, und ziehe dabei meine Jogginghose hoch.

Nachmittags hat Peter auf dem Stückle ein Feuer gemacht, und es gab Würstchen – wir waren mit Coronasicherheitsabstand (!) dabei und es war richtig, richtig schön… mal wieder Blödsinn gequatscht und viel gelacht! Peter als alter Yoga-Hase hat uns auch mal erklärt wie ein Handstand richtig funktioniert. Das werden wir also das nächste Mal zuhause üben…
Es wird Frühling! War auch schon richtig warm, nur gegen später kam dann Wind auf und wir sind nach Hause…

Abends wieder Netflix – Haus des Geldes 🙂

Ps. Werft doch eure Handschuhe einfach in den Müll und nicht in die Natur. Nur so als Idee. Irre wie viele blaue Plastikhandschuhe jetzt überall zu finden sind.

Sport: Joggen geschwänzt, dafür Yoga, allerdings ohne Kopf- oder Handstand.
Frühstück: Supertolles Frühstück am Schreibtisch bei mir, Kuchenbonus
Mittagessen: Salat, Vesper auf der Terrasse
Nachmittags bei Peter Würstchen, Brot, Mais
Abends vor der Netflix-Glotze: Schnittchen, Käse, Wein

Technik: wieder Minox, diesmal ein FP4+@100.

Corona-Shopping: Heute bin ich direkt beim Aldi gescheitert. Mit meinem kleinen Körbchen wollte ich kurz frischen Salat holen. Da hat mich direkt das Schild gestoppt, Handschuhe anziehen, jeder muss ein Einkaufswagen nehmen, dann geht es erst rein – um sicherzustellen dass immer nur eine begrenzte Anzahl von Menschen im Supermarkt sind. Leuchtet mir völlig ein, bin ja nicht bescheuert, hol mir die kostenlose Handschuhe, lauf zu den Einkaufswagen… und habe natürlich keinen Euro dabei. Da steh ich nun. Und fahr dann doch wieder weg.

Also weiter zu Netto, da geh ich sonst selten hin. Da durfte ich mit meinem Körbchen dann auch rein. An der Kasse ist die Kassiererin allerdings völlig mit Plastik zugebaut, und schiebt nur noch aus einem winzigen Loch die Waren wieder raus. Viel zu schnell natürlich und keine Fläche wo das Zeug kurz stehen kann. Einiges ist dann direkt auf den Boden geklatscht, weil ich einfach nicht schnell genug bin. Ganz ehrlich? Ist ja ganz süß das abends alle aus dem Fenster gucken und klatschen für Ärzt*innen und Verkäufer*innen. Ich hätte in diesem Moment auch am liebsten geklatscht. Allerdings gleich. Ins Genick.

Danach im Weingut Essen für uns abgeholt. Überall liebe Gesichter, nirgends wird gehetzt, und man wird nett verabschiedet. Geht doch!

Was ich im Moment erstaunlich finde: Alle lassen sich einfach fotografieren ohne Gegenwehr. Sonst höre ich oft: ach heute nicht, meine Haare sind nicht gut, hab nur ein altes T-Shirt an… aber wenn ich jetzt mal jemand seh und die Kamera zück, sagt niemand was dagegen. Das darf gern so bleiben!

Das gute Besen-Essen hab ich auch bei meinen Eltern vorbei gebracht. Wieder diese Tütchen-Zuwerfen-Aktion im Drogendealer-Style. War trotzdem schön sie zu sehen. Hoffentlich bald auch wieder mit Knutschen und Drücken <3

Verschwörungstheorie, oder Allheilmittel? Wodka und Sauna: Weißrussischer Diktator gibt Tipps gegen das Coronavirus. Realsatire. Wer zu faul zum lesen ist, kann diesen witzigen Podcast zu genau diesem Artikel anhören ab Minute 10:30. Hab fast das Sofa eingenässt, so lustig haben die Jungs das besprochen belacht.

Frühstück: Croissants, Rührei, Kaffee und Brötchen
Mittagessen: Bärlauchknödel und Gorgonzolasauce, Steaks mit Soße (abgeholt, nicht selbst gemacht…)
Snack: frischer Apfel-Streusel-Kuchen, der diesmal auf Anhieb besser geworden ist
Abendessen: Netflix Haus des Geldes, dazu Tiefkühl-Flammkuchen mit extra Knoblauch und Wein.
Technik wieder Minox GT-E, HP5+@1600

In unserem Kaff gibt es zwei Hühnerställe, in denen meine Lieblingshühner wohnen (Gockel sind mitgemeint, alles dazwischen auch). Die anderen Ställe sind langweilig. Meine persönliche Bindung rührt daher, das ich von den einen immer wieder Eier esse, und die im anderen Stall hübsche Puschel an den Füsschen haben. Heute war ich mal wieder bei den Schüll-Hühnern (also die Eier-Fraktion, nicht die Puschel. Die Eltern meiner besten Freundin verkaufen in ihrer Scheune Zwiebeln, Kartoffeln, im Sommer auch Tomaten und Paprika – und eben Eier).
Seit so einem Jahr gibts einen neuen Hühnermann. Heute hatte er wieder mal nur so mittel Lust Fotos zu machen. Er hats ja nicht so mit der Presse. Dafür waren seine Mädels kooperativ.
Heute und hier also proudly presented: Hermann, the most beautiful rooster of Schwabbeach and his wifeys!

Nach Feierabend haben wir noch die Runde durchs Dorf gemacht: einmal Post zum Briefkasten, und einmal nach Peter gucken. Er war heute mit Fabian und Motorsäge zum Holz machen, und wir haben mal gecheckt, ob noch alle Finger dran sind. Und ja, Patschehändchen sind bei beiden vollzählig. Katze Paula aus der Brunnenstrasse war auch kurz da und hat hallo gesagt.

Seit ein paar Tagen läuft nebenher noch unser zweites Quarantäne-Projekt. Hier im Blog ist ja so mein Getratsche mit täglichen analogen Bildern. Aber wir machen auch noch jeden Tag ein gemeinsames Portrait im Studio auf Großformat. Die sammeln wir erst einmal. Mich würde es dabei interessieren, ob sich auf diesem täglichen Foto was verändert. Weniger Augenringe, genervte Blicke, allgemein die Stimmung, wie werden wir nach ein paar Wochen ohne Friseur aussehen… CP bastelt dazu schon eine eigene Seite, aber die werden wir erst später online stellen. Täglich ein Blatt Großformat zu entwickeln wäre wirklich bescheuert. Hier also nur mal die Vorankündigung, online gehts erst wenn wir genügend Material zusammen haben.

Frühstück: Croissant, Ei, Kaffee am Schreibtisch
Mittagessen: Knoblauch mit Nudeln und Spargel
Abends: Knoblauch mit Nudeln und Salat, dazu Primus von Gine

Technik wieder Minox GT-E, für dieses Projekt irgendwie die beste Kamera. Und mit Iso 1600 beim Joggen und abends auf dem Sofa einfach gut (Blende von 2.8 – 16). Ich hab sie in letzter Zeit echt vernachlässigt, weil ich auf Großformat stehe. Und meine andere 35mm Kamera (spitzenmässige Porst von meinem Papa!) ist leider einfach zu schwer, um sie beim einkaufen oder laufen mitzunehmen. Also wer noch keine Minox hat: ab zu Ebay und mal nach einer suchen. Allerdings sind die Batterien nicht so leicht zu bekommen.

Erster April und niemand da, den ich auf den Arm nehmen könnte. Denn CP ist heute wieder ausgebüxt – zum Kunden.

Also bin ich kurz raus, damit ich wenigstens einmal am Tag andere Menschen seh. Mein Bruder macht die Rahmen für die Wetplates für die Ausstellung – heute konnte ich wieder eine große Ladung aus der Holzwerkstatt abholen. Sibylle macht Homeoffice und so hab ich die Zwei auch mal wieder gesehen. Idyllisches Häuschen am Waldrand – hier fühlt sich die Quarantäne aushaltbar an. Die Hauskatzen haben im Garten in der Sonne gespielt. 🙂
Nächste Woche kommt der Rest der Rahmen – dann bin ich ausgestattet… 🙂

Ölpreis ist ja auch das große Thema dieser Zeit – so billig war das Öl ja Jahre nicht. Wann könnte man einen Preisstreit ums Öl am Besten anfangen, dachten sich Russland und Saudi-Arabien? Ja klar, einfach zur größten Pandemie-Krise. In diesem Sinne war ich heute mal Tanken. Irgendwie nicht so schocking tief wie es sich in den Nachrichten anhört.

Auf dem Foto mit den frisch gefüllten Grossformat-Kassetten sieht man übrigens auch den Grund des ersten Quarantäne-Streits. Grossformat-Kassetten. Ordentlich in einer Reihe, von mir frisch gefüllt, mit einem Gummi drum rum. Weil: die Dinger gehen manchmal auf und dann ist das (teure) Filmblatt kaputt. Und als CP und ich unser tägliches Grossformat-Foto machen wollten (mehr Infos morgen), ist ihm tatsächlich der Schieber raus gerutscht – und – der Film war kaputt.
Er so: warum machst Du die Sicherung nicht rein? Boh ey.
Ich so: Da ist der Gummi drum, da muss man eh immer aufpassen. Boh ey.
Er so: Aber da ist doch eine Sicherung!!1!!1!!
Ich so: JA DER GUMMI!1!!222
Schweigen.
Ich so: Schuld bei 50/50?
Er so: Ok. *grummel*

Danach waren wir noch eine schöne Runde in der Sonne laufen, haben CPs Freund besucht (Foto: Pferdchen) und gekocht und Technik aufgebaut für den Skype Treff mit Anne und Uwe.

Technik: Die kleine Minox GT-E (hergestellt ca. 1988/1990) meinte es gestern dann doch ernst und hat sich nicht mehr überreden lassen weiter zu transportieren. Heute früh also aufgeschraubt und – keine Ahnung was ich gemacht habe – jetzt geht sie wieder. Manchmal muss man nur an der richtigen Stelle an den Zahnrädchen noddeln. Wenn man das auch mal mit den Verschwörungstheoretikern im Facebook machen könnte.
Letztes Foto: HP5+@1600, Rodinal zum Entwickeln. Abends hab ich echt keine Lust mehr für kornfreie Experimente.

Mittagessen: CP eine wunderbare Tupper mit allem drum und dran mitgegeben, frische Brötchen, frische Blaubeeren, Schoki und Kaffee.
Für mich alleine irgendwelche Reste lieblos auf den Teller geklatscht. An dem Thema muss ich noch arbeiten.
Abendessen: Nudeln (haha, ja wir haben noch), Spargel-Salat, Knobi und Skype mit Anne und Uwe!

Heute ist ein Insasse geflohen: CP ist raus zum Kunden. Mit Desinfektions Handgel, Mittagessen in der Tupper (Kantine ist zu) und großem Kaffee im Thermobecher. Echt schade, ich hab mich so dran gewöhnt, das er hier ist. Früh joggen, dann erst mal lässig frühstücken als sei Sonntag… immer jemand da haben zum kichern oder ärgern. Heute also: leeres Büro, nur ich auf weiter Flur.

Und so bin ich halt auch mal raus. Joggen mit Gine, das konnten wir jetzt ja lange nicht, da man nicht zu dritt durch die Gegend rennen soll. Normalerweise machen wir drei das zwei- bis dreimal in der Woche zusammen. Aber so hats heute immerhin mal zu zweit geklappt. Wir haben uns die ganze Zeit an den Mindestabstand gehalten – jeder ist auf seiner Seite vom Waldweg geblieben, zum tratschen gings trotzdem. Gine und Familie bietet jedes Wochenende jetzt Besenessen an, das geliefert wird. Samt Wein natürlich. Man muss erfinderisch sein wenn man als kleiner Betrieb überleben will.

Die Buchhandlung Rau in Öhringen bietet auch etwas kreatives: man ruft an, und bestellt ein Überraschungspaket – und lässt liefern. Das habe ich natürlich gleich für die Kinder meiner besten Freundin gemacht. Welcher Betrag, Alter angeben und für was sie sich so interessieren – und vorhin kam eine Whatsapp von Moni. Die Kinder haben sich sooo gefreut, über Malzeug, Neonstifte, Glitzerschmitzerzeug, Thema Pferde! Ich hatte null arbeit und konnte mit Paypal bezahlen. Also mehr Luxus geht ja fast nicht mehr…
das mit dem Überraschungspaket sieht man leider auf der Webseite nicht, man muss dazu anrufen. Super Idee!

Mittags bin ich dann mal noch mit zwei selbst genähten Mundschutz (Mundschützen?) zu meinen Eltern in den Garten. Auch hier: mindestens drei Meter Abstand…War schön sie mal wieder zu sehen! Und ich vermiss es, das wir uns knuddeln und knutschen können. Das muss vermutlich warten bis wir endlich einen Impfstoff haben?!
Wir Landeier haben echt ein Glück, das wir Garten haben. Wenn ich dran denke, wie die Leute in den Großstädten jetzt in der Bude sitzen, manche ohne Balkon. Wir haben echt den Luxus pur.

Frühstück: Ohne CP wars doof, nur Brot und Ei vorm PC.
Mittagessen: Grillreste, Kühlschrankreste, alles lieblos auf den Teller geklatscht und nebenher Youtube geguckt.
Abendessen wieder zu Zweit: Würstchen und Maultaschen mit Ei aus der Pfanne, Salat mit Spargel

Technik: Minox wieder, allerdings hat sie nach 10 Bildern einfach blockiert. Ich hab sie im Dunkelsack aufgemacht und konnte die paar Fotos retten, keine Ahnung was da war. Der restlichen Film wird wieder eingelegt für morgen – wenn sie denn wieder tut.

Montag früh, minus zwei Grad kalt, schlecht geschlafen und Homeoffice in Sicht… CP und ich haben trotzdem die Laufschuhe angezogen. Wenn auch murrend. Warum also joggen? Es ist oft schwer, die Füsse kleben am Boden, man hat keine Lust, es ist zu heiß, es ist zu kalt, es regnet und überhaupt. Und es erinnert mich an früher, diese irren 1500 Meter Läufe im Sportunterricht. Wie ein nasser Sack den anderen nachstolpern und alles hassen. Jeden hassen.

Aber! Ich mach das für mich selbst. Es macht den Kopf leer, setzt Glückshormone frei, ich kann ohne Reue SchokiNetflixen, neben anderen Menschen die Treppe hoch ohne zu schnaufen. Das Immunsystem und die Knochen werden gestärkt (Osteoporose ist Kacke), und der Blutzucker wird gesenkt (Diabetes 2 muss nicht sein). Hinterher ist es das beste Gefühl.

Allerdings bleibt – wenn ich ganz ehrlich bin – das wichtigste Mantra: Ich will Nackt gut aussehen! (Filmzitat American Beauty) 😉

Im Moment hab ich das Gefühl, dieses aufeinanderhocken bringt einem auch emotional näher zusammen. Zumindest bei CP und mir ist das gerade so. Das Haus ist allerdings auch groß genug, das wir uns aus dem Weg gehen können, wenn man mal Zeit für sich braucht. Heute habe ich mal in einem Artikel über Psyche/Quarantäne gelesen, das viele jetzt typische Kindheitsessen kaufen. Zwieback, Kinderriegel, Pudding… und das es eine gewisse Beruhigung auslöst. Allerdings, das stand in der dazugehörigen Studie, löst Fettes essen nicht längerfristige Zufriedenheit aus. Allerdings Getränke: Kaffee, Saft, und natürlich Alkohol. Also weg mit dem Süßkram, und her mit dem Schnaps in den Kaffee. 😉 Bei uns stelle ich fest, das wir eigentlich wie immer essen: sehr viel Grünzeug, und zwischendrin aber auch was Fettes/Süsses. Also alles wie immer.

Skypen ist toll… was mir so auffällt und dazu ein paar Vorschläge:

Frühstück: Croissant, Kaffee, Ei – am Computer
Mittagessen: Grüner Spargel – Tomaten – Salat, Brot, Tofu
Abendessen: Grillen, Brot und nochmal grüner Spargel! Danach Kniffel, Käse, Wein 😉

Heute war ich nochmal mit der Minox unterwegs (der Selbstauslöser ist super) und hab endlich auch das typische Foto gemacht: leere Klopapier-Regale…

Heute früh hat mich ein Klopfen geweckt. Immer wieder gings TOCK TOCK TOCKTOCK. Ich bin dann quer durchs Haus, hab gedacht da klopft jemand an der Terrasse oder an der Tür… bis ichs dann kapiert hab. Ein Buntspecht-Pärchen hat unsere Dachbalken durch probiert, ob da sich wohl einer für ein schönes Nest eignen würde. Sie haben dann irgendwann aufgegeben…

Verschwörungstheorie des Tages mixe ich heute mit Alkohol:
Immer wieder tauchen Tipps auf, die gegen die Infektion mit Covid-19 helfen. Vitamin C töte das Virus „höchst effektiv“ ab. Meine Meinung dazu ist: Alkohol tötet eh alles ab.
Also hier der Drink der Woche dazu: Russisch Koks.
So wirds gemacht: 1/2 TL Kaffeepulver und 1/2 TL Zucker vermischen, und vorsichtig auf einer Scheibe Zitrone verteilen. Wodka ins Schnapsglas, Zitrone schön drauf legen, servieren.
So wirds getrunken: Zitronenkuchen nehmen, gut kauen, das sandige Gefühl mit Wodka runterspülen.
In diesem Sinne: bleibt gesund!

Top 10 der LIEBER NICHT in Quarantäne:

Top 10 der TODO in Quarantäne:

Frühstück: schon wieder Croissants und Kaffee, Eier und was sich so gefunden hat.
Mittagessen: schon wieder Nudeln, mit Knoblauch und Salat.
Abendessen: schon wieder restliche Nudeln, Salat und, wer hätte es gedacht, schon wieder Knoblauch.

Technik: Minox GT-E, HP5+@1600

Darf gern Traumgedeutet werden: CP und ich sitzen in einem neuen Supermarkt an einem Tisch, mittendrin, einfach so ein einzelner Tisch – und essen unser mitgebrachtes Essen aus der Tupperdose. Und haben einfach Spaß und unterhalten uns gut. Erst als meine Nachbarin vorbei läuft und uns komisch anguckt merke ich, das das vielleicht nicht normal ist. Aber CP stört das nicht. Als wir dann endlich aufstehen, wird der Supermarkt auch schon zugemacht, und immer ein Schritt hinter uns gehen die Lichter aus. Ich nehm noch meine Rolle Klopapier, an der Kasse schäkert CP noch mit den Kassierer*innen und bekommt eine Orchidee geschenkt und dann gehen wir zum Auto. Wow. Einfach nur wow. Ich würde das jetzt so mal deuten: mir fehlt das Abends ausgehen und irgendwo essen. Mehr als Supermarkt seh ich im Moment ja nicht mehr.

Und da wir grad beim essen sind – auf den Fotos sieht man das ja schön. Wie immer bei uns: Woksta-Zimmer – halb Wohnzimmer, halb Werkstatt.

Ich hab anderes Wachs bestellt, um die Rahmen zu behandeln. Mit dem Hartwachsöl gehts besser. Und ich komm schön vorwärts. Nach wie vor hoffen wir, das die Ausstellung statt findet…

Zum laufen haben wir uns heute eine andere Strecke gesucht, ausgeschildert mit 8km, einfach der „12“ folgen – irgendwo sind wir mal falsch abgebogen, war dann vielleicht bisschen mehr. Eine tolle Strecke, Wetter perfekt, war super schön. Und CP in kurzen Hosen, ein ungewohnter Anblick – man kann sich hier den passenden Soundtrack dazu anhören 😉 Sie nannten mich Melze – halb Mensch und halb Stelze. Nicht in diesem, aber in einem anderen Zusammenhang hat er heute mal Blödkuh zu mir gesagt. So macht streiten Spass. Das ist sein schlimmstes Schimpfwort – und wenn er das bringt, muss ich lachen wie gestört.

Der Kuchen von gestern war heute übrigens besser. Die Puddingzwischenschicht war fest, und die Streusel babbicher, durchgezogener. Ich bin zwar immer noch nicht die super Kuchenbäckerin, aber… man sollte meinen Kuchen immer eine zweite Chance geben.

Verschwörungstherorie des Tages: I BET MEXICO PAY FOR THAT WALL NOW!1!!1!!!

Frühstück: Wochenende-Luxusversion mit frischen Croissants, Rührei und allem drum und dran. Blaubeeren gabs auch.
Mittagessen: Nach dem laufen einfach nur Platt… Salat, Brot, was druff plus Knoblauch und ab zum Mittagschlaf
Kaffeetrinken mit Streusel-Apfelkuchen von gestern
Abends zu faul für kochen, also nochmal Salat, Brot, was druff. Und über alles drüber nochmal Bärlauchpesto mit viel Knoblauch.

Klopapier: musste heute die neue Packung aufreissen, jetzt sind in der Vorratskammer nur noch 8 Rollen. Nudeln hats immer noch genügend.

Technik: Minox GT-E, HP5+ @1600
Und was mir erst beim Fotos bearbeiten aufgefallen ist: ja, im Kühlschrank steht Farbfilm-Entwickler. Logisch.

Wir hatten Kontakt… zur Außenwelt. Der Schwabbacher Besen bietet Essen (und Wein…) zum Abholen an – und da hab ich uns heute das Mittagessen abgeholt (endlich mal wieder Gine gesehen von weitem) und auch meinen Eltern was zuhause vorbei gebracht. Die Übergabe war fast wie ein Drogenkuriergeschäft… Tütchen abgelegt, und mir wurde der Umschlag mit Geld von weitem zugeworfen.

Mittags hab ich mal wieder Kuchen gebacken, das hab ich ewig nicht gemacht. Und ich bin auch nicht besonders gut darin. Aber Peter kam vorbei und hat mit 2 Meter Abstand auf der Terrasse ein Stück gegessen. Er fand es auch nur so mittelgut. War richtig schön ihn mal wieder zu sehen. Und CP hat seine neue Kamera (wir nennen sie: Lucia – 13×18 Linhof) ausprobiert.

Außerdem hab ich heute das erste Mal versucht, eine Mundschutz zu nähen. Damit ich beim Einkaufen das nächste Mal den Kassierer*innen die Sicherheit geben kann, das ich ihnen nichts virenmässiges anhänge. Allerdings ist die Version noch nichts geworden und ich muss es nochmal machen… es gibt viele Anleitungen, und ich werds schon noch schaffen 😉

Bärlauch haben wir dann noch geholt mit dem Fahrrad… neben Knoblauch-Nudeln gibts zur Abwechslung also Bärlauch-Nudeln 😉 Bärlauch, Knoblauch, Walnüsse und Öl mit dem Stabmixer zum Pesto mixen, fertig.

Skype mit Ani und Chris, bester Börsen-Talk ever. Meine Güte, ja, jeder mit Depot schwankt gerade zwischen hysterischem Lachen und depressivem Schluchzen… aber! … aber! äh ja. Hoffnung und so. *schluchz*

Frühstück: Croissant und Kaffee kurz vorm ersten TELKO (gott wie doof ist das Wort…)
Mittagessen: Besenteller von Gine!
Abendessen: Flammkuchen mit Bärlauchpesto, Käse, Wein – und – TELKO – mit Ani und Chris!

Seit gestern Abend gibt’s für Kleinunternehmen staatliche Unterstützung. Vielleicht hats ja jemand noch nicht mitbekommen, deshalb hier ganz kurz die Links: Infos wer was wieviel und hier ist direkt der Link zum Antrag. Muss jeder für sich gucken, aber könnte für Musiker/Künstler interessant sein.

Bei Schwiegermama angerufen und nachgefragt ob sie jetzt endlich Klopapier hat. Kein Witz. Da sitzt eine alte Frau zuhause und hat nichts mehr, es gibt auch in den Länden nichts mehr, weil alle Hamstern. Ich hätte ihr was von unseren zehn Rollen abgegeben, aber eine Pflegerin hat ihr gestern welche mitgebracht. shoutout für den Pflegedienst!

Liebste Corona-Aluhut-Verschörungstherorie des Tages: Corona wurde nur erfunden, damit alle mal drin bleiben, damit bei den Tauben mal die Akkus ausgetauscht werden können. Denkt mal drüber nach!!1!!!!1!!11111

Frühstück wie immer Croissants, Marmelade von Mama, Kaffee
Mittags Knoblauch mit Nudeln, Abends nochmal, immer mit Salat
Skypetermine mit Florian und abends mit Manuela 🙂

Trotz Sonnenschein gabs heute eine kleine Dunkelkammerzeit für mich – ich habe „neues“ Papier getestet. In Anführungszeichen deshalb, weil für uns ist es neu, wir haben vor kurzem ein großes Konvolut aufgekauft – allerdings schon sehr sehr abgelaufen und alt. Manche Packungen wurden 1985 aufgemacht (und standen da schon vorher eine Weile rum). Baryth-Papier in verschiedenen Größen und Dicke – und Fotopapier-ROLLEN. Fotopapier auf laufenden ROLLEN. Ich bin immer noch total in love – die sind allerdings PE – was in dem Fall auch besser ist. Denn dann kann man sie einfach so trocknen und muss nicht ein 5 x 1,20 Meter großes Bild mühsam aufkleben zum trocknen. Ich hab mir auch schon überlegt was ich damit alles mache und wie ich diese großen Teile dann belichten will – und vor allem: entwickeln. Denn so große Schalen gibt es einfach nicht. Heute also mal sortiert, getestet, aufgeräumt. Filme waren auch jede Menge dabei – vor allem Diafilme. Und 13×18 Filme. Das wird nun vielleicht den einen oder anderen Leser hier überhaupt nicht interessieren, aber die zwei, die es verstehen, werden blass vor Neid 😉

An der Ehefront muss ich feststellen: Beide winken mit weißen Fahnen – oder ersatzweise mit Klopapier. Es ist schön das wir hier normal weiter arbeiten können – CP sitzt meist unten im Büro, ich nur sporadisch. Meist bin ich im Atelier und in der Dunkelkammer… oder mach das was ich eh gern mach: durchs Haus kruschteln, aufräumen, ausmisten, sortieren, finden, verkruschteln und wiederfinden.

Früh laufen wir durch den sonnigen Wald eine lange Runde – abends eine kleine Runde Yoga zum entspannen – so harmonisch, das man fast kotzen möchte. Da alles so entschleunigt wird, ist man auch eh zu entspannt zum streiten.

Social distance: Mit Anne und Uwe per Skype auf ein Glas Wein verabredet. Wer hätte gedacht, das ich so ein großer Fan von Videodingens werde? Morgen treffen wir Florian – mal hören was in Dänemark so geht.

Technik: nochmal die Rolleiflex, Iso3200. Abends immer gleich entwickeln, trocknen und scannen ist auf die Dauer nicht durchzuhalten. Oder? Wird man sehen.

Frühstück: Croissant, Saft, Eier, mit Zeit und alles quer beet
Mittagessen: Nudeln mit Knoblauch. SEHR viel Knoblauch, und Salat.
Abendessen: Knoblauch. Bisschen Kohlenhydrate drumrum und Käse dazu. Und Wein, Nüsse, Whisky.
Börse: Heute habe ich richtig live einen „Dead-Cat-Bounce“ erlebt. Aufregend, und so viel wie ich im Moment über die Börse lerne, hab ich damals nicht in meiner Bankkauffrau-Ausbildung gelernt. Love it!

Lagerkoller ist noch nicht in Sicht. Ein Kunde von CP ist für diese Woche abgesprungen, aber es gibt noch genug bei anderen zu tun. Und ich habe alle Rahmen für die Wetplates nochmal gebeizt, morgen fang ich dann mit Einölen an. Wir arbeiten weiterhin an der Ausstellung, auch wenn die voraussichtlich verschoben wird. Aber was man hat, das hat man.

Früh waren wir joggen, super schön bei dem Wetter – auch wenns saukalt war. Einkaufen war ich auch mal wieder, wegen Grünzeug. Sonst wär noch alles da. Schon komisch, ein bisschen Endzeitstimmung kommt auf in den leeren Lidl-Gängen. Und die Leute die da sind, halten Abstand, und einer war mit Maske unterwegs. Ich war froh als ich wieder draußen war. Unterwegs niemand getroffen. Es halten sich wirklich alle dran.

Wir haben abends eine ganz kleine Runde Yoga zusammen gemacht, wer auch mal Lust hat, dieses Anfängervideo ist echt schön. Und die Mady hat ganz viele…

Und wer wie wir kein Fernseher hat – kann sich zumindest das Gefühl von „um diese Uhrzeit fängt meine Serie an“ künstlich herstellen – mit Livestreams. Jaaa, der mit dem Piano ist jetzt schon abgenudelt, aber guckt mal auf https://dringeblieben.de/ da ist alles dabei, von Kinderdisko, Techno, Gitarrenkonzerte… immer schön angekündigt. Und das Beste: Man kann den Künstlern auch mal ein fünfer da lassen. Die müssen ja jetzt auch irgendwie die Miete bezahlen, wenn sie schon nicht mehr auf Hochzeiten, Beerdigungen oder Baumärkten performen können.

Technik: HP5+ auf Iso800 gepusht, Diana Plastikkamera, manche Aufnahmen mit Pinhole

Frühstück: Croissants, Brot, Rührei, richtig fancy.
Mittagessen: Salat, Brot, gedöns und Käse, Reste vom Grillen
Abends: Salat, Brot, Knoblauch, Käse und alles was der Kühlschrank her gibt
Klopapier und Nudeln: noch alles da. Knoblauch hab ich heute wieder frisch geholt. ENDLICH zu JEDEM Essen einfach Knoblauch drauf. Super!

Ich war auch einer von den Vollpfosten, die erst gesagt haben: Hä? Is doch ne Grippe? Was soll der Stress? Und ehrlich gesagt hab ich es erst letzten Samstag in vollem Umfang komplett erfasst. Es hat geregnet. C.-P. hatte Geburtstag, aber ohne Feier. Wir konnten nicht mal zu meinen Eltern auf einen Sekt. C.-P. war kurz überfordert als ich neben ihm einfach so geheult habe, weil ich nicht zu Mama kann. Wow. Ich werde dieses Jahr fünfundvierzig.

Sonntag kam dann die Ansprache von Frau Merkel. Und seit heute – 23.3.20 – sind wir komplett nur noch zu Zweit. Vorher war mal Peter da, oder wir haben doch mal was abgeholt. Oder C.-P. war beim Kunden.

Jetzt gibt es in unserer Welt nur noch: C.-P. und mich.

Kein Gruppenjoggen mit Gine, kein Feierabendweinchen mit Peter, weder Barbiespielen mit Monis Kinder oder Umarmungsdrücken bis es im Rücken knackt mit Papa.

Was macht das mit mir? Mit uns? Wir werden sehen. Mein Tagebuch ist jetzt schon die Seelenmüllkippe und ich hoffe ja stark auf Skype-Therapiestunden mit Manuela. Oder Skype mit Florian, der immer noch in Dänemark ist. Nach OROFED wird es nun also ein kleines One-Roll-of-Film-in-Quarantäne-every-day geben. Oder fast jeden Tag.

Seid also dabei wenn es heisst: Keine Scheidung in 2020. Für 2021 wird dann neu verhandelt.

Technik: HP5+ auf Iso3200 gepusht, mit Rolleiflex

Frühstück: Croissant, Ei, Marmelade, Kaffee
Mittagessen: Vesper mit Salat, verschiedenen Brotaufstriche, Tofu, Joghurt als Nachtisch
Snacks: Nüsse (ich), Süsskram (C.-P.), Kaffee
Abendessen: Gegrilltes (Fleisch, Zucchini), Salat, Bot mit verschiedenem Brotbelag, Knoblauch in Öl auf allem oben ON THE TOP
Klopapiervorrat in Speisekammer: 10 Rollen (1 kompletter Pack, nicht eingerechnet die Rollen, die eh noch im Bad stehen)
Nudeln: Ausreichend. Sehr, sehr ausreichend.